28.06.2021 um 19:00 Uhr
Abtei Neumünster, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

Mareike Fallwickl – „Das Licht ist hier viel heller“ – Lesung und Gespräch

Mareike Fallwickl – „Das Licht ist hier viel heller“ – Lesung und Gespräch

Mareike Fallwickl – „Das Licht ist hier viel heller“

Lesung und Gespräch

Moderation: Valerija Berdi

Montag, 28. Juni
19:00 Uhr

Abtei Neumünster

In deutscher Sprache

Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an billetterie@neimenster.lu

oder telefonisch: +352 26 20 52 444

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist während der Dauer der Veranstaltung verpflichtend.

 

Mareike Fallwickl stellt im Institut Pierre Werner ihren neuen Roman „Das Licht ist hier viel heller“ vor. Intelligent, schlagfertig-humorvoll und mit großer Empathie schreibt Mareike Fallwickl über das Gelingen und Scheitern von Liebe, Freundschaft und Familie, digitale und analoge Scheinwelten, Machtmissbrauch, weibliche Selbstbestimmung – und entfacht einen Sog, der fesselt bis zum Schluss.

Valerija Berdi ist Redakteurin und Moderatorin beim Radiosender 100,7 und dort hauptverantwortlich für den Literaturbereich.

 

„Das Licht ist hier viel heller“

Maximilian Wenger war einer der Großen, ein Bestsellerautor, ein Macher. Jetzt steht er vor einem Scherbenhaufen: Niemand will mehr seine Romane lesen, und seine Frau hat ihn gegen einen Fitnesstrainer eingetauscht. In einer kleinen Wohnung unweit von Salzburg verkriecht er sich vor der Welt. Wengers achtzehnjährige Tochter Zoey plant ihre Zukunft nach ganz eigenen Vorstellungen. Schnell merkt sie, dass sie dabei an ihre Grenzen stößt – und das Erwachsenwerden mit Schmerz verbunden ist. Dann bekommt Wenger diese Briefe. Obwohl sie an seinen Vormieter adressiert sind, öffnet er sie, und es trifft ihn wie ein Schlag: Sie sind brutal und zart, erschütternd und inspirierend. Wer ist die geheimnisvolle Fremde, die von flüchtigem Glück, Verletzungen und enttäuschter Hoffnung erzählt? Was Wenger nicht weiß: Auch Zoey liest heimlich in den Briefen. Sie hat etwas erlebt, das sich in diesen wütenden Worten spiegelt. Beide, Vater und Tochter, werden an einen Scheideweg geführt, an dem etwas Altes endet und etwas Neues beginnt.

Pressestimmen

„Ein mutiger, ein tiefgehender Roman. Mich hat sowohl die schonungslose aber auch klare und poetische Sprache fasziniert, als auch dieser Sog. Unbedingte Leseempfehlung, ein wichtiges Buch.“ Bianca Schwarz, hr2 kultur

„Das Licht ist hier viel heller“ ist spannungsreich gewoben. Wo die existenziellen Bedrohungen Ernst machen, reagiert Mareike Fallwickl mit Satire. Ihr Konter auf den Zynismus kommt souverän abgefedert daher. (…) Fallwickl erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Tonlagen, und das macht sie sehr gut.“ Paul Jandl, NZZ

„Fallwickl beherrscht die Klaviatur der verschiedenen Tonhöhen, Tempi und Lautstärken perfekt und versteht es, ihre gesellschaftskritischen Anliegen auch mit der notwendigen Portion an Humor zu versehen.“ Veronika Hofeneder, Literaturhaus Wien

„Ein wichtiger, aktueller Roman, der aufwühlt, oft emotional trifft und bis zum Ende begeistert.“ Hauke Harder, Blog Leseschatz und Buchhandlung Almut Schmidt in Kiel

„Es ist so böse, so pointiert, so… messerscharf. Die Lektüre dieses Buches fühlt sich ein bisschen verboten an, ungemütlich, aufklärend und absolut hinreißend zugleich.“ Evelyn Unterfrauner, Blog Book Broker

„Mich bewegt der Blick der jungen Autorin, die Klarsicht, das Gespür für die Feinheiten und Details. Mich begeistert die Sprache, der Ton, der sich den verschiedenen Perspektiven perfekt anpasst, die Nähe, die sie zu erzeugen versteht, die in gewissen Situationen körperlich spürbar wird. (…) Unbedingt lesen! “ Gallu Frei-Tomic, Blog Literaturblatt

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner und der Österreichischen Botschaft in Luxemburg

Unterstützung: neimënster

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