Guy Berg

Guy Berg

 

Guy Berg, geboren am 3. Juni 1961 in Bettemburg, ist Sprachwissenschaftler und Übersetzer. Er studierte Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaften an den Universitäten Mainz, Germersheim und Triest (Hugo-Moser-Förderpreis 1987) und promovierte über die Entwicklung der soziolingustischen Situation in Luxemburg.

Als Mitglied der Sektion Linguistik, Ethnologie und Onomastik des Instituts Grand-Ducal begründete er 1998 das Forschungsprojekt „Language and Culture in Medieval Luxembourg“ (LaCuMeL). Seine diesbezüglichen Forschungen konzentrierten sich auf die Person der Yolanda von Vianden. Im Rahmen dieses Projektes gelang es ihm, am 6. November 1999 das älteste und erste bekannte schriftliche Zeugnis des Lëtzebuegeschen, den seit den 1920er Jahren als endgültig verloren geglaubten Codex Mariendalensis aus dem 14. Jahrhundert in der Bibliothek des Grafen von Ansemburg wiederzufinden.

Weitere Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Werke von Nicolas Gredt, Cyprien Merjai und Alexander Wiltheim. Neben sprachwissenschaftlichen Veröffentlichungen publiziert er auch Übersetzungen auf Lëtzebuergesch aus anderen Sprachen (u.a. Vita Venerabilis Yolandae, Pedra, Harry Potter, Den Djijo an d’Mina).

Guy Berg ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Er ist Beamter der Europäischen Kommission.

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