10.06.2015 um 20:00
Institut Pierre Werner (Abtei Neumünster), Salle J. Ensch, 28 rue Münster, Luxemburg-Grund

Thierry Lentz – 1815: Der Wiener Kongress und die Neugründung Europas – Vortrag

Thierry Lentz – 1815: Der Wiener Kongress und die Neugründung Europas – Vortrag

Thierry Lentz

1815: Der Wiener Kongress und die Neugründung Europas

Einführungsvortrag der internationalen Tagung
 Mittwoch,10. Juni 2015
20:00 Uhr

Abtei Neumünster, Saal J. Ensch

Eintritt: 10 € | 5 €

Tickets: www.neimenster.lu / +352 26 20 52-444

Vortrag in französischer Sprache
mit Simultanübersetzung ins Deutsche

 

Im Rahmen der Tagung Repression, Reform und Neuordnung im Zeitalter der Revolutionen: Die Folgen des Wiener Kongresses für Westeuropa”  hält Thierry Lentz einen einführenden Vortrag.

1815 war ein Schicksalsjahr für das moderne Europa. Napoleons Armeen waren geschlagen, ein ganzer Kontinent musste neu geordnet werden. Thierry Lentz wirft in seinem großen Buch einen einzigartigen Blick auf jenes Schlüsselereignis, das eine epochale Wende einläutete: Der Wiener Kongress war nicht nur ein schillerndes Tanzvergnügen – er war Fundament und Ausgangspunkt einer gewaltigen Neugründung Europas.

Thierry Lentz, einer der führenden französischen Historiker und ein profunder Kenner der Zeit, schaut hinter die Kulissen der offiziellen Diplomatie, dorthin, wo die wichtigsten Entscheidungen von Metternich, Hardenberg und Talleyrand ihren Ausgang nahmen. Scheinbar mühelos wechselt er dabei die Perspektiven und beleuchtet mit großer Eleganz und Finesse die verschiedenen Interessen der Mächte, dieses diplomatische Ringen, bei dem nichts weniger auf dem Spiel stand als die Zukunft Europas.

Lentz erzählt die Geschichte des Wiener Kongresses vollkommen neu und lässt wie nebenbei das große Panorama einer bewegten Epoche entstehen, die weitaus dynamischer und innovativer war, als wir bisher dachten – und deren Protagonisten sich Herausforderungen zu stellen hatten, die auch heute wieder hoch aktuell sind.

 

Presse

„So ist eine dichte, farbige, angenehm lesbare Darstellung entstanden, die historisch und politisch hochinformativ ist.“

Deutschlandfunk

 

„Lentz geht mit seiner „europäischen“ Geschichte des Wiener Kongresses von der Engführung auf die Revolutionsangst, die Metternich und die meisten seiner Kollegen leitete, weg. Bei ihm steht im Vordergrund das vom Kongress installierte Konferenzsystem, das die Beziehung der Staaten zueinander auf eine veränderte Grundlage stellte.“

Deutschlandradio Kultur

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner in Kooperation mit dem Historischen Museum der Stadt Luxemburg und dem Historischen Institut der Universität Luxemburg

Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft und des Außenministers des Großherzogtums Luxemburg

Mit Unterstützung von Neimënster und der Botschaft von Frankreich in Luxemburg

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