22.11.2017 um 19:00 Uhr
Abtei Neumünster, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

Quelle politique européenne pour la France et l’Allemagne?

Quelle politique européenne pour la France et l’Allemagne?

Quelle politique européenne pour la France et l’Allemagne?

Diskussion zwischen Jean-Dominique Giuliani und Frank Baasner

Mittwoch, 22. November 2017
19:00

Abtei Neumünster

In französischer Sprache

Eintritt 10 € | 5 € | 1,50 € (Kulturpass)

Tickets: www.neimenster.lu  / +352 26 20 52 444

 

Im Zentrum dieses Abends steht das neue Buch des Präsidenten der Robert Schuman-Stiftung, Jean-Dominique Giuliani: « Pour quelques étoiles de plus… Quelle politique européenne pour la France ? ». Giuliani wird gemeinsam mit Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg (dfi), über die aktuelle und künftige Europapolitik diskutieren und dabei insbesondere Initiativen fokussieren, mit denen Frankreich seine Rolle innerhalb der Europäischen Union stärken könnte. Außerdem werden sie über Deutschlands Position in der EU und über gegenwärtige Herausforderungen für die deutsch-französischen Beziehungen sprechen.

Noch dringender, so Giuliani in seinem Buch, als institutionelle Reformen brauche die Europäische Union Staaten, die sich entschieden in ihre Erneuerung einbringen. Indem Giuliani die „bespielhafte Integration“ theoretisiert und sie auf konkrete Herausforderungen, wie sie unbedingt in den Bereichen der Verteidigung, der Sicherheit, der Wirtschaft und der Immigration gelöst werden müssen, anwendet, gelingt ihm ein origineller Ansatz für eine neue französische Europapolitik: ein Ansatz, mit dem die Zwistigkeiten über nationale Souveränitätsverluste überwunden werden könnten.

Jean-Dominique Giuliani hat Rechtswissenschaften am Sciences Po Aix studiert. Bevor er im Jahre 2000 zum Präsidenten der Robert Schuman-Stiftung berufen wurde, war er als Sonderberater der Europäischen Kommission (2008–2010), als Kabinettsleiter des Senatspräsidenten René Monory (1992–1998) und als Leiter der Generaldirektion der Gruppe Taylor Nelson Sofres (1998– 2001) tätig. 2001 gründete er seine eigene Firma J-DG.Com International Consultants und 1992 die Robert Schuman-Stiftung, ein Forschungszentrum zur Europäischen Union und ihrer Politik. Von ihm erschienen unter anderem folgende Bücher: « Un Européen très pressé » (éditions du Moment, 2008), « Les 100 mots de l’Europe » (gemeinsam mit Jean-Paul Betbèze) (PUF, collection « Que sais-je? », 2011), « Pourquoi et comment l’Europe restera le cœur du monde – Petit traité d’optimisme » (Lignes de Repères, 2014). Unter seiner Leitung wurde auch « L’Atlas permanent de l’Union européenne » (Lignes de Repères, 2012) herausgegeben. Giuliani ist Mitglied des Aufsichtsrates von Arte-France (seit 2009), Chevalier de la Légion d’Honneur Officier du Mérite national, Träger des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland, des Gediminas Ordens in Litauen sowie des nationalen Verdienstordens in Rumänien sowie in Ungarn.

Frank Baasner (geb. 1957) verbrachte seine Jugend in Frankreich, Deutschland und Belgien. Nach einem Studium der Literaturwissenschaften und Psychologie an den Universitäten in Bonn, Tübingen und Paris, promovierte er zum Thema der europäischen Aufklärung. Seit 1995 hat er den Lehrstuhl für Romanische Literatur an der Universität Mannheim inne. Er war Gastprofessor in Österreich, Spanien und Schweden. Seit 2002 übt er das Amt des Direktors im Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg (dfi) aus. Die Hauptaufgabe des dfi liegt an der Schnittstelle zwischen Politik und Zivilgesellschaft. Die Qualität der Arbeit des dfi ist zu einem durch seine Forscher, vor allem aber auch durch seine einzigartige Infrastruktur gesichert; eine spezialisierte Bibliothek und Dokumentation zu den deutsch-französischen Beziehungen sowie eine beeindruckende Presse-Archivierung fungieren als Informationsquellen und schaffen die Grundlage für die kompetente Arbeit des Instituts.

Organisiert vom Institut Pierre Werner

Mit Unterstützung von neimënster

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