26.01.2017

Michel Maffesoli

Michel Maffesoli

Michel Maffesoli, geboren am 14. November 1944 in Graissessac (Hérault), ist ein französischer Soziologe.

Der promovierte Literatur- und Geisteswissenschaftler, emeritierter Professor der Universität Paris Descartes, war Schüler von Gilbert Durand und Julien Freund. Im Zentrum seiner Forschungen stehen Fragen nach sozialer Kohäsion, der Prävalenz des Imaginären sowie dem Alltagsleben in modernen Gesellschaften, mit denen er zum Ansatz des postmodernen Paradigmas beigetragen hat.

Seine Arbeiten beförderten die Entwicklung der verstehenden und phänomenologischen Soziologie und stützten sich dabei vor allem auf Georg Simmel, Alfred Schütz, Georges Bataille und Jean-Marie Guyau.

Seit September 2008 ist er Mitglied des Institut universitaire de France.

Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter:

„Imaginaire et Postmodernité“ (Manucius, 2015) (zu Deutsch: Das Imaginäre und die Postmoderne)

„Le temps revient“ (DDB, 2010) (zu Deutsch: Die Zeit kommt wieder)

„La postmodernité à l’heure du numérique“ (zusammen mit Hervé Fischer, ed. François Bourin, 2016) (zu Deutsch: Die Postmoderne im digitalen Zeitalter)

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