08.10.2013 um 20:00 Uhr
Abtei Neumünster, Saal Krieps, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

Martin Walser – Lesung „Die Inszenierung“ und Gespräch

Martin Walser liest aus seinem neuen Buch "Die Inszenierung", ein zwischen Ironie und Tragik oszillierendes Kammerspiel über die Kunst der Verheimlichung, über die Ehe und über die Liebe.
Martin Walser – Lesung „Die Inszenierung“ und Gespräch

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Martin Walser

Lesung aus „Die Inszenierung“

.Dienstag, 8. Oktober 2013
20:00 Uhr

.Abtei Neumünster, Saal Krieps

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Martin Walser, einer der wichtigsten deutschen Autoren der Gegenwart, stellt sein gerade erschienendes Buch „Die Inszenierung“ vor. Im Anschluss an die Lesung wird sich Martin Walser mit Jörg Magenau, freier Autor und Literaturkritiker (u.a. für Deutschlandradio Kultur und die Süddeutsche Zeitung), unterhalten.

Pressestimmen

04.10.2013 – Telefoninterview mit RTL Radio

04.10.2013 – Tageblatt

05.10.2013 – Buchmagazin bei 100,7 und 12.10.2013

08.10.2013 – L’Essentiel ONLINE.lu

09.10.2013 – Tageblatt

09.10.2013 – Journal

09.10.2013 – Luxemburger Wort

10.10.2013 – Luxemburger Wort

 

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Die Inszenierung

Augustus Baum, ein berühmter Theaterregisseur, liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Herausgerissen aus der Inszenierung der „Möwe“ von Tschechow, inszeniert er weiter, vom Krankenzimmer aus. Nicht nur das Stück, sondern auch sich selbst. Die Nachtschwester Ute-Marie, seine Frau Dr. Gerda und er sind die Personen, die er so handeln lässt, dass ein Roman draus wird.

Es ist ein Roman, der ohne Erzähler auskommt. Die Figuren handeln durch Rede und Gegenrede, miteinander und gegeneinander redend handeln sie. Sie stehen auf dem Spiel, darum müssen sie sprechen. Die Inszenierung ist der Roman der direkten Rede, aber nicht nur das. Obwohl er von nichts als Liebe handelt, ist er eine Seltenheit, wenn nicht sogar Sensation: Dr. Gerda, die Ehefrau, und Ute-Marie, die Nachtschwester, sind bei aller Lebensverschiedenheit gleich gut, gleich bedeutend, gleich zurechnungsfähig und auch gleich schön. Das gibt dem Uralt-Thema eine überraschende, ja faszinierende Aktualität.

Nicht erst seit seinem flammenden Roman „Ein liebender Mann“ kreist Martin Walser um Themen wie Leidenschaft, Abhängigkeit und Wahn. Die Inszenierung ist ein zwischen Ironie und Tragik oszillierendes Kammerspiel über das Kunstwerk der Verheimlichung, die Ehe und das seriöseste und zugleich lächerlichste Leiden überhaupt: die Liebe.
Leseprobe.

Audio Martin Walser „Die Inszenierung“

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Der Autor

Martin Walser, geboren 1927 in Wasserburg, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Außerdem wurde er mit dem Orden Pour le Mérite ausgezeichnet und zum Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt. Zuletzt veröffentlichte er den Roman „Das dreizehnte Kapitel“, den die Süddeutsche Zeitung als „ein Meisterwerk der Schreib- und Empfindungskunst, eine der bewegendsten Liebesgeschichten auf der Richter-Skala der Literatur“ feierte, und „Meßmers Momente“.

Video Reportage über die Lesung von Martin Walser den 09.10.13 im Institut Pierre Werner an RTL Luxembourg 

Weitere Pressestimmen

29.08.2013 – Artikel der FAZ über den neuen Romans von Martin Walser

29.08.2013 – Frankfurter Rundschau über „Die Inszenierung“ 

08.10.2013 – Die Zeit über „Die Inszenierung“

Literaturkritik im Deutschlandradio Kultur, besprochen von Jörg Magenau

Weitere Rezensionen 

 

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner mit Unterstützung des Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster

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