vom 27.03.2018 bis zum 15.04.2018
Abtei Neumünster, 28, rue Münster, L-2160 Luxemburg-Grund

Maria van Rysselberghe – Ausstellung

Maria van Rysselberghe – Ausstellung

Maria van Rysselberghe

Lebensweg einer ungewöhnlichen Frau

Ausstellung

von 28. März bis 15. April 2018

Vernissage

Dienstag, 27. März 2018
18:00 Uhr

Gespräch

Dienstag, 27. März 2018
19:00 Uhr

in französischer Sprache

Eintritt: 10 € / 5 € / 1,50 € (Kulturpass)

Tickets: www.neimënster.lu

 

Die Ausstellung „Maria van Rysselberghe. Lebensweg einer ungewöhnlichen Frau“, kuratiert von Jean-Pierre Prévost, zeigt Leben und Werk von Maria van Rysselberghe (1866-1959), einer zu Unrecht verkannten belgischen Schriftstellerin von großer Bedeutung für die Pariser Literaturwelt, die häufig auch in Luxemburg, Dudelange und Colpach zu Gast war. Am Abend der Vernissage am 27. März 2018 um 19:00 Uhr sprechen ihr Biograf Jacques Roussillat („Maria van Rysselberghe. La Petite Dame d’André Gide“, Editions Pierre-Guillaume de Roux, 2017) und der Herausgeber der Schriften von Maria van Rysselberghe, Marc Quaghebeur („Il y a quarante ans“, Espace Nord, 2005) über die geduldige Memoirenschreiberin, der besonders Außenseiter und Rebellen am Herzen lagen.

 

Zwischen 1973 und 1977 erschienen im Verlag Gallimard in der Reihe „Cahiers André Gide“ die „Cahiers de la Petite Dame“, eine lange und sorgfältige Chronik, die sich ganz dem Leben und Schaffen André Gides widmet. Zweifellos fand diese Veröffentlichung viel Beachtung, allerdings ohne dabei der Petite Dame viel Aufmerksamkeit zuteilwerden zu lassen. Noch heute ist ihr Spitzname geläufiger als ihr Familienname.

Daher ist es an der Zeit, Maria van Rysselberghe zu neuer Aufmerksamkeit zu verhelfen. Maria, die als geborene Monnom in einer Brüsseler Verleger-Familie aufwuchs, ist nicht nur ein Kind des kunstbegeisterten Belgiens, in dem sich, inspiriert von den 1870er Jahren, Symbolismus und Art Nouveau entfalteten. Diese Dame, die den neo-impressionistischen Maler Théo van Rysselberghe heiratete, bevor sie ihre Beziehung mit Aline Mayrisch, der „Loup“ genannten Kunstförderin und Kritikerin, einging, ist allen voran eine außergewöhnliche Frau, die sich entschieden über alle Vorurteile ihres Umfelds und ihrer Zeit hinwegsetzte.

 

Jacques Roussillat ist Arzt und hat das Buch „Marcel Jouhandeau, le diable de Chaminadour“ (Bartillat, 2002) veröffentlicht sowie 2012 bei Gallimard die Korrespondenz Marcel Jouhandeau / Jean Paulhan herausgegeben.

Marc Quaghebeur ist ein belgischer französischsprachiger Dichter, Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Essayist. Seine Arbeit beschäftigt sich vor allem mit der Frankophonie in Belgien und Zentralafrika. Als Direktor der Archives et Musée de la Littérature in Brüssel gab er außerdem zahlreiche Publikationen heraus, zu denen zum Beispiel die Reihe „Archives du futur“ zählen.

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner

mit Unterstützung des Cercle des Amis des Colpach und neimënster.

 

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