26.06.2013

Christophe Looten

Looten

 

Christophe Looten, 1958 in Bergues geboren, ist ein französischer Komponist.

Nach seinem Kunst- und Musikstudium an der Ecole de Louvre und am Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris, begann er am CNR in Limoges Musikanalyse und -geschichte sowie an der dortigen Fakultät Ästhetik zu unterrichten.

Ein Stipendium ermöglichte ihm ein Aufenthalt in den USA, wo er 1991 als Composer in Residence an der Universität von Wellesley den „Prix Alea“ sowie den „Prix de composition de Besançon“ erhielt.

Looten schrieb und komponierte die Opern „Puccini“ (1999) und „Médée de Thessalonique“ (2001), die Chorpartituren „Gottes Namen Litanei“ (2002) und Bonner Messe  (2003), der Cello-Oktett „Addio“ (2004) sowie das Orchesterstück „Sind Blitze, Sind Donner“ für das Nationalorchester von Lille (2005). Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Alea-Preis der Universität Boston, den Preis des internationalen Wettbewerbs für Komposition in Besançon sowie den SACEM- und André-Jolivet-Preis. Er verfasst diverse Artikel über Oper und veröffentlichte drei Bücher über Richard Wagner : „Visites à Richard Wagner“ (Editions Le Castor Astral, 1992),  „Dans la tête de Richard Wagner, archéologie d’un génie“ (Editions Fayard, 2011) und „Bons baisers de Bayreuth (Editions Fayard, 2013)“.

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