26.06.2013

Jenseits von Bayreuth? Richard Wagner heute – Podiumsdiskussion

Jenseits von Bayreuth? Richard Wagner heute – Podiumsdiskussion

Jenseits von Bayreuth? Richard Wagner heute

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26. Juni 2013

 

Abtei Neumünster
Saal E. Dune
Luxemburg-Grund

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Richard Wagner ist ein Faszinosum. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hält er nicht nur die Welt des Musiktheaters in Atem, sondern auch die der Philosophie, Musiktheorie und Politik. Nietzsche hat ihn geliebt und gehasst. Den Deutschen – Linken wie Rechten – diente er 1933 bis 1945, aber auch in der Bundesrepublik nach 1945 der Selbstverständigung. Und nicht nur den Deutschen: ist Wagner doch Inbegriff des ‚modernen’ Künstlers – schon Baudelaire sah das so. Heute gehören Wagner-Aufführungen zu den großen, weltweit beachteten Theater-Ereignissen.

Wie soll man sich im Jubiläumsjahr 2013 sinnvoll einem Künstler nähern, der nie in Vergessenheit geriet, sondern immer im Rampenlicht stand – bei dem also eine ‚Renaissance’ gar nicht denkbar ist? Man soll sich ihm nähern, indem man neue Fragen stellt und so die Denkmuster der sogenannten ‚Wagnerianer’ von Bayreuth hinter sich lässt.

Darum ging es der Wagner-Konferenz, die allen Interessierten offen stand.

Das Podiumsgespräch mit Experten und Expertinnen aus Wissenschaft und Kritik, Musik- und Literaturbetrieb eröffnete die Diskussion.

Die TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion.

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Teilnehmer

Prof. Dr. Ortrud Gutjahr,  Professorin für Neure Deutsche Literatur an der Universität Hamburg

Lucien Kayser, Kunstkritiker

Dr. Richard Klein,  Herausgeber der Zeitschrift Musik & Ästhetik

Christophe Looten, Komponist und Autor von “Dans la tête de Richard Wagner” (Fayard, 2011) und “Bons baisers de Bayreuth” (Fayard, 2013)

Thomas Meinecke, Pop-Literat, Musiker und DJ

René Michaelsen,  wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt a.M

Dr. Kerstin Schüssler-Bach, Leitende Dramaturgin Hamburgische Staatsoper / Philharmoniker Hamburg

 

Moderation

Dr. Stefan Börnchen, wissenschaftlicher Assistent am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Universität zu Köln.

Dr. Stefan Börnchen leitete die Diskussion.

 

Organisiert mit der Universität Luxemburg, der Universität zu Köln, der John Hopkins University mit Unterstützung des CCRN.
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