10.09.2017 um 17:00 Uhr
Abtei Neumünster, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

Hans Ulrich Gumbrecht: „Contemplation – as an End of the Humanities“

Hans Ulrich Gumbrecht: „Contemplation – as an End of the Humanities“

Hans Ulrich Gumbrecht

„Contemplation – as an End of the Humanities“

Vortrag und Podiumsdiskussion

Sonntag, 10. September 2017
17 Uhr
Abtei Neumünster

Eintritt frei

Vortrag in englischer Sprache (Podiumsdiskussion in deutscher Sprache mit Simultanübersetzung ins Englische)

 

Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford University), einer der wichtigsten Intellektuellen unserer Zeit, wird in seinem Vortrag (in englischer Sprache) und der anschließenden Podiumsdiskussion (in deutscher Sprache mit Simultanübersetzung ins Englische) die prekäre Situation der heutigen Geisteswissenschaften skizzieren und fragen, ob eine Neudefinition unter dem Leitbegriff der „Kontemplation“ helfen könnte, ihre Rolle und ihre Funktionen neu zu bestimmen. An der Podiumsdiskussion nehmen u.a. Ludwig Neyses (Vizerektor für Forschung, Rektor i.V. der Universität Luxemburg), Christophe Langenbrink (Luxemburger Wort), Michel Margue (Professor für Geschichte des Mittelalters an der Universität Luxemburg) und Georg Mein (Dekan der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften der Universität Luxemburg) teil. Im Anschluss an die Debatte findet ein Empfang statt.

Die Veranstaltung ist der Auftakt zu einer dreitägigen Konferenz, die vom 11. bis 13. September unter dem Titel „The Ends of the Humanities“ an der Universität Luxemburg stattfinden wird. In mehr als 70 Vorträgen und 4 Keynotes von Dirk Baecker (Universität Witten/Herdecke), Jürgen Fohrmann (Universität Bonn), Claudine Moulin (Universität Trier) und Cary Wolfe (Rice University Houston) werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausloten, vor welchen Aufgaben die Geisteswissenschaften gegenwärtig stehen und mit welchen Herausforderungen sie in Zukunft konfrontiert sein werden. Die Konferenz räumt ein, dass die Geisteswissenschaften, um ihr Überleben zu sichern, über bewährte Traditionen in Forschung und Lehre hinauswachsen müssen, geht aber gleichzeitig davon aus, dass sie darauf achten müssen, ihre Identität nicht zu verlieren, das, was sie auszeichnet. In diesem Spannungsfeld zwischen Bewahrung der Stärken und Suche nach Entwicklungsmöglichkeiten sind die Vorträge der Konferenz angesiedelt.

Das komplette Programm der Konferenz finden Sie unter www.endsofthehumanities.com.

Der Eintritt sowohl zur Auftaktveranstaltung am 10. September am IPW als auch zur Konferenz vom 11. bis 13. September an der Universität Luxemburg ist frei. Um Anmeldung wird dennoch gebeten. Registrieren können Sie sich HIER.

Organisiert vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg

mit Unterstützung von neimënster, Luxembourg National Research Fund, Ministerium für Wirtschaft Luxemburg, Luxembourg School of Religion and Society, FLSHASE (Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften) und C2DH (Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History).

 

© des Fotos: C. Olinger

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