12.05.2015

Mathias Enard

Enard

Mathias Énard, geboren 1972, studierte am Institut national des langues et civilisations orientales (INALCO) in Paris die arabische und persische Sprache. Nach längeren Aufenthalten im Mittleren Osten ging er im Jahre 2000 nach Barcelona, wo er auch heute noch lebt. Dort war er Mitarbeiter verschiedener Kulturzeitschriften. Daneben war er Mitglied der Redaktion der französischen Zeitschrift für Literatur und Philosophie Inculte. Ab 2010 lehrte er Arabisch an der Autonomen Universität Barcelona. Énard war in den Jahren 2005/2006 Stipendiat der Villa Medici in Rom. 2013/14 war er Gast des Berliner Künstlerprogramss des DAAD. Der Roman Zone, ein innerer Monolog eines Kriegsveteranen, der in einem einzigen Satz ohne Punkt über 500 Seiten, sorgte für seine internationalen Durchbruch. Auf Deutsch erschienen von ihm die Romane Zone (2010) für den er den Candide-Preis 2008 erhielt, und Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten (2011), ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt des lycéens 2010.

Bilder: © Mark Melki

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