12.10.2016

Didier Eribon

Didier Eribon

Didier Eribon, geboren 1953 in Reims, lehrt Soziologie an der Universität von Amiens. Zudem war er als Gastdozent an der Universität Berkeley (USA), in Cambridge und Valencia tätig. Er gilt als einer der wichtigsten öffentlichen Intellektuellen Frankreichs und bezieht regelmäßig Stellung zum politischen Zeitgeschehen. Er ist Autor zahlreicher erfolgreicher Werke, unter anderem der noch nicht auf deutsch erschienenen „Réflexions sur la question gay“ (Überlegungen zum Thema schwul, 1999), „Une morale du minoritaire“ (Eine Moral der Minderheit, 2001), „D’une révolution conservatrice et de ses effets sur la gauche française“ (Über eine konservative Revolution und ihre Auswirkungen auf die französische Linke, 2007). Bei Suhrkamp erschien 1991 seine vielbeachtete Biografie über Michel Foucault und 2016 „Rückkehr nach Reims“, worin er anhand seiner Familiengeschichte die Gefahr des sozialen Auseinanderbrechens der französischen Gesellschaft beschreibt. Seit seinem Erscheinen sorgt „Rückkehr nach Reims“ international für Aufsehen.

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