Éric Reinhardt, geboren 1965 in Nancy, ist ein französischer Autor. Er lebt und arbeitet in Paris.
Zu seinen bisherigen Veröffentlichungen zählen unter anderen die Romane „Le moral de ménages“ (2002), „Cendrillon“ (2007) und „Le système Victoria“ (2011), die alle bei Stock erschienen sind. Letzterer war gleich für drei französische Literaturpreise nominiert: den Prix Goncourt, den Prix Renaudot und den Prix de l’Académie française.
In seinem literarischen Werk nimmt Reinhardt eine liberale und vom Geld gelenkte Gesellschaft in den Blick, und er beschreibt voller Sarkasmus die sozio-familiären Strukturen unserer Zeit. Im Zentrum stehen Figuren und Familien des Mittelstands, die einst den Verheißungen der vielfältigen Möglichkeiten erlegen waren, nun aber desillusioniert auf sich selbst zurückgeworfen sind. Nun, mit seinem neuen Roman, tritt er auf als Romancier des Intimen, des Gefühls, des Idealismus und der Träume.