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Leïla Slimani
Journalistin und Autorin
Leïla Slimani ist eine franko-marokkanische Journalistin und Schriftstellerin. Da ihre Mutter französischsprachige Algerierin und ihr Vater Marokkaner ist, wächst sie in einer französischsprachigen Familie auf und besucht die französische Schule in Rabat.

Ihr Vater, Othman Slimani, ist Bänker, ihre Mutter HNO-Ärztin.

1999 kommt Slimani nach Paris. Nach ihrem Abschluss am Institut d’études politiques Paris, versucht sie sich als Schauspielerin (Cours Florent), widmet sich dann aber den Medien und besucht die Handelshochschule Paris (ESCP Europe). 2008 beginnt sie bei der Zeitschrift Jeune Afrique zu arbeiten und befasst sich dort mit Themen, die Nordafrika betreffen. Vier Jahre lang erlaubt ihr die Arbeit als Reporterin, ihrer Leidenschaft als Reisende und Entdeckerin nachzugehen.

2014 erscheint bei Gallimard ihr erster Roman „Dans le jardin de l’ogre“ (Im Garten des Ungeheuers). Das Thema (weibliche Sexsucht) und der Stil bleiben von der Kritik nicht unbeachtet, und das Werk wird für den Prix de Flore 2014 vorgeschlagen. Ihr zweiter Roman „Chanson douce“ (Sanftes Lied) erhält den Prix Goncourt 2016. Leïla Slimani widmet sich mittlerweile ausschließlich der Schriftstellerei.

Stand 2017 

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