18.06.2012
Cercle Cité, Auditorium, 3, rue Genistre, Luxembourg-Ville

Soziale Missstände und soziale Gerechtigkeit in der EU – Podiumsdiskussion

Soziale Missstände und soziale Gerechtigkeit in der EU – Podiumsdiskussion

 

Soziale Missstände und soziale Ungerechtigkeit in der EU

Podiumsdiskussion

18. Juni 2012

 

Diese Diskussion, in der Nicolas Schmid der luxemburgische Minister für Arbeit, Beschäftigung und Immigration, Robert Urbé (L), der Koordinator von Caritas Europa, Conny Reuter (D),der Präsident der Platform of European Social NGOs und Jean-Claude Barbier (F), der emeritierte CNRS-Forschungsleiter, Wirtschaftszentrum der Universität Paris I (Sorbonne) aufeinander trafen, behandelte die Rolle der EU-Institutionen und deren Entscheidungen in den sozialen und rechtlichen Konflikten Europas und die Frage nach einer möglichen Umorientierung dieses Interventionnismusses.

Diskussion

Die Wirtschaftskrise innerhalb der EU und der globale Wettbewerb treffen die europäischen Arbeitnehmer mit voller Wucht und beschleunigen die Auflösung von Sozialpakten in vielen Ländern, in denen ein solcher existiert. Die hohen Arbeitslosenzahlen, die Aussichtslosigkeit für Jugendliche und ältere Arbeitnehmer, der Wunsch nach einem krisensicheren Arbeitsplatz, die stetig wachsende Zahl befristeter Arbeitsverträge, die Verlängerung der Lebensarbeitszeit, der Druck, den die neuen europäischen Wirtschaftsmechanismen auf die Renten- und Sozialsysteme ausüben, die zunehmende Armut, europäische Gesetze und Beschlüsse des Gerichtshofs der Europäischen Union, die von den europäischen Gewerkschaften als zweifelhaft wahrgenommen werden… Viele Phänomene, die Fragen aufwerfen. Kümmert sich die EU ungeachtet ihrer Absichtserklärungen wirklich im Rahmen ihrer Möglichkeiten um die soziale Gerechtigkeit? Oder überschreitet sie nicht vielmehr ihre Kompetenzen? Ist es an der Zeit, einen neuen Diskurs oder eine neue Politik für die EU zu finden?


Moderator: Victor Weitzel, Sonderberater im Außenministerium, Beauftragter für das Portal Europaforum.lu
Die Diskussion wurde vom Institut Pierre Werner und Europaforum.lu mit Unterstützung des Cercle Cité veranstaltet.

 

 

 

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