01.01.1970

Louisa Clement

Louisa Clement

 

Louisa Clement, 1987 in Bonn geboren, hat ihr Studium 2015 als Meisterschülerin bei Andreas Gursky an der Kunstakademie Düsseldorf abgeschlossen. Neben dem renommierten Max-ErnstStipendium der Stadt Brühl, erhielt sie danach den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Bildende Kunst und im selben Jahr das Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung. Ihre erste museale Überblicksausstellung, organisiert vom Sprengel Museum Hannover in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Forum Aachen, umfasst rund 130 Arbeiten und wurde Anfang 2019 eröffnet.

Menschliche Präsenz im Künstlichen auf der einen, künstliche Präsenz im Menschlichen auf der anderen Seite: vielgestaltig reflektieren Louisa Clements Arbeiten die Lebensbedingungen und Themen einer westlichen, urban geprägten Generation am Beginn des 21. Jahrhunderts. Ihre Werke basieren auf Beobachtungen und Fundstücken des Alltags, im Zentrum steht jedoch meist der Körper selbst. In konzeptueller Annäherung entwickeln sich hieraus Fragestellungen und Bildlösungen, die unter die Oberflächen, ins Subkutane zielen.

Die Grenze zwischen dem fotografischen und dem malerischen Bild ist nicht scharf gezogen, weder in ästhetischer noch in technischer Hinsicht, und sie ist nach beiden Seiten hin durchlässig. Das Auflösen von festen und klar definierten Strukturen ist folgerichtig ein wesentliches Moment ihrer Arbeiten.

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