11.07.2013

Katja Lange-Müller

Lange-Müller

 

Katja Lange-Müller wurde 1951 in Berlin-Lichtenberg, Ostberlin, geboren. Mit 16 Jahren wurde sie wegen „unsozialistischen Verhaltens“ von der Schule verwiesen. Daraufhin machte sie eine Schriftsetzerlehre an der BBS „Rudi Arndt“ und arbeitete vier Jahre in der Druckerei und Bildredaktion der Berliner Zeitung. Anschließend arbeitete Katja Lange-Müller sechs Jahre als Hilfsschwester auf den geschlossenen psychiatrischen Stationen der Berliner Charité und des Krankenhauses für Neurologie und Psychiatrie Berlin-Herzberge. Von1979 bis 1982 studierte sie am Institut für Literatur Johannes R. Becher in Leipzig. Anschließend lebte Katja Lange-Müller ein Jahr in Ulan-Bator, Mongolei, und arbeitete dort in der Teppichfabrik Wilhelm Pieck. Nach der Rückkehr in die DDR bekam sie eine Stelle als Lektorin im Altberliner Verlag. Im darauf folgenden Jahr zog Katja Lange-Müller nach Berlin um, wo sie auch heute lebt.

Sie veröffentlichte 1986 ihr erstes Buch “Wehleid. Wie im Leben” beim S. Fischer Verlag. Zwei Jahre später erschien “Kasper Mauser. Die Feigheit vorm Freund” beim KiWi Verlag. Das Buch “Verfrühte Tierliebe”, das vom Deutschen Literaturfonds Darmstadt gefördert wurde, wurde 1995 beim KiWi Verlag publiziert. Ihr letztes Buch “Böse Schafe” (KiWi, 2007) wurde in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem ins Französische (Vilains moutons, 2008 – ed. Laurence Teper).

Ihr Werk wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet wie 1986 mit dem Ingeborg Bachmann-Preis, 1995 mit dem Alfred-Döblin Preis, 1996 mit dem Berliner Literaturpreis, 2008 mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis und 2013 mit dem Kleist-Preis. Mit ihrem Roman “Böse Schafe” war Katja Lange-Müller 2007 Finalistin des renommierten Deutschen Buchpreises.

 

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