18.11.2019 um 19:00 Uhr
Abtei Neumünster, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

Filmabend: „Un mur à Berlin“ von Patrick Rotman

Filmabend: „Un mur à Berlin“ von Patrick Rotman

Filmabend: „Un mur à Berlin“ von Patrick Rotman

Filmvorführung und anschließende Diskussion

mit Georges Marion (Le Monde) und Prof. Dr. Andreas Fickers
Montag, 18. November 2019
19:00 Uhr

Abtei Neumünster

In französischer Sprache

Eintritt frei

 

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „30 ans chute du Mur de Berlin“

Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 markiert in gewisser Weise das Ende des 20. Jahrhunderts. Während dreier Jahrzehnte war die Mauer das schmerzhafte Sinnbild einer kriegsbeschädigten Stadt, eines entzweiten Landes, eines zerbrochenen Europas und einer gespaltenen Welt. In «Un mur à Berlin» arbeitet der französische Autor und Dokumentarfilmer Patrick Rotman mit einmaligen Archivbildern sowie mit Zeitzeugenberichten. Er lässt Stasimitglieder, in der Demokratiebewegung engagierte Deutsche, Opfer sowie Politiker zu Wort kommen. Dank dieses Ensembles gelingt es Rotman eine filmische Erzählung zu erschaffen, in der sich persönliche Geschichten mit großer Geschichte vermischen.

 

Der Investigativjournalist und Spezialist für wichtige Fragen der internationalen Beziehungen, Georges Marion, war Zeitzeuge des Berliner Mauerfalls und der Rumänischen Revolution (1989), über welche er für Le Monde live Bericht erstattete. In der Folgezeit war er, bevor er nach Berlin ging (2001-2006), Auslandskorrespondent, insbesondere in Algerien (1990-1992), Südafrika (1992-1995) und Israel (ab 1998). Als Deutschlandspezialist hat er gemeinsam mit Patrick Rotman an der Realisation der Doku-Fiktion „Un mur à Berlin“ gearbeitet. Seit 2013 führt er auf der Internetseite Arrêt sur images den Blog Ma boite à souvenirs.

Prof. Dr. Andreas Fickers, seit Oktober Direktor des dritten interdisziplinären Zentrums an der Universität Luxemburg – Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH) -, hat Geschichte, Philosophie und Soziologie studiert. Im Jahr 2002 erhielt er an der RTWH in Aachen seinen Doktortitel und lehrte von 2003-2007 Fernsehgeschichte an der Universität Utrecht sowie von 2007-2013 vergleichende Mediengeschichte an der Universität Maastricht. Derzeit hat er eine Professur für zeitgenössische und digitale Geschichte an der Universität Luxemburg.

 

Organisation: Institut Pierre Werner, Europe Direct Information Center der Universität Luxemburg (EDIC), Luxembourg Center for Contemporary and Digital History (C²DH)

Unterstützung: Historisches Archiv der Europäischen Union (Florenz), Stiftung Berliner Mauer, Vertretung der europäischen Kommission in Luxemburg, Deutsche Botschaft in Luxemburg

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