17.10.2020 um 21:00 Uhr
Cinémathèque de la Ville de Luxembourg, 17, place du Théatre, 2613 Luxemburg

Festival CinEast: Exil – Filmvorführung

Festival CinEast: Exil – Filmvorführung

Exil

Ein Film von Visar Morina

DE, BE, Kosovo 2020, 121 Minuten, Originalversion mit englischen UT
mit: Mišel Matičevič, Sandra Hüller, Rainer Bock und Thomas Mraz

Samstag, 17. Oktober 2020
21:00 Uhr
Cinémathèque de la Ville de Luxembourg

Eintritt 7 € | Festival Pass 30 €

im Rahmen des Festivals CinEast

 

Der im Kosovo geborene Xhafer (Mišel Maticevic) ist Pharmaingenieur, verheiratet, hat drei Kinder und lebt seit Jahren ein bürgerliches Leben in einer mittelgroßen deutschen Stadt. Nach und nach beschleicht ihn jedoch das Gefühl, dass er an seinem Arbeitsplatz diskriminiert und schikaniert wird. Dieser Eindruck verstärkt sich zusehends, und als er eines Tages eine tote Ratte an seinem Gartentor findet ist für ihn endgültig klar: seine Kollegen haben hier ein rassistisches Statement gesetzt. Von da an wird jedes Ereignis, jedes Wort, jede Geste zu einem Anhaltspunkt, ja gar zu einem Beweis für seine These. Xhafers Unbehagen wächst tagtäglich. Seine deutsche Frau Nora (Sandra Hüller) hingegen ist es leid, dass ihr Mann hinter jeder Schwierigkeit Mobbing vermutet. Mögen seine Kollegen ihn womöglich einfach nur nicht? Oder steckt doch mehr hinter den Anfeindungen? Die Vorfälle, die Xhafers Ansichten bestätigen, häufen sich. Doch geschieht dies wirklich oder bildet er sich alles nur ein?

Ein faszinierender Thriller über Paranoia und Identität. Schwarz, surreal, mit Anklängen ans Genrekino und gepaart mit eigenwilligem Humor. Seine Weltpremiere hat EXIL auf dem Sundance Filmfestival gefeiert. Die Deutschlandpremiere erfolgte im Panorama-Programm der Berlinale. Exil hat dieses Jahr die „Cineuropa“-Auszeichnung beim Sarajevo Film Festival erhalten.

Pressestimmen

„Ein Film, der packt und durchrüttelt und der zudem nach dem Verlassen des Kinos für einigen Gesprächsstoff sorgen dürfte.“ Kino-zeit.de

„EXIL ist zweifellos einer der stärksten deutschen Filme des Jahres.“ Player

„Ein packendes Drama über eine Identitätskrise.“ Zitty

„Ein beklemmendes Psychogramm.“ TIP-BERLIN

Sehr zeitgemäß und unbedingt sehenswert.“ Berliner Morgenpost

„Lässt die Zuschauer mitleiden, intensiv und körperlich.“ Der Freitag

„Ziemlich erschütternd und oft brillant.“ Hollywood Reporter

 

 

Fotos: © Komplizen Film und Alamode Film

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