Faust 2.0 – Zwischen Ost und West
Faust 2.0
Montag, 4. November 2013
18:00 Uhr öffentliche Generalprobe
20:00 Uhr Diskussion
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In Faust 2.0 wird Faust als international operierender Ego-Nomade in die Gegenwart des heutigen Europas projiziert und die Bühne zum Experimentierfeld interkultureller und transkultureller künstlerischer Transformationsprozesse zwischen Ost und West. Die Produktion umfasst Schauspieler aus Bulgarien, Rumänien, Luxemburg und der Schweiz, der Regisseur stammt aus Deutschland, der Autor, Tomo Mirko Pavlovic, ist serbisch-kroatischer Herkunft, wenn auch in Deutschland geboren.
In der im Anschluss an die öffentliche Generalprobe stattfindenden Diskussion diskutieren Theatermacher aus Luxemburg, Deutschland, Frankreich und Rumänien über die Relevanz des Faust-Stoffes für die europäische Gegenwart und Zukunft, Theater und Interkulturalität und west- und osteuropäische Differenzen und Gemeinsamkeiten:
Wo liegen die Unterschiede in den ästhetischen, schauspielerischen und dramaturgischen Traditionen und wie können wir sie nutzbar machen für eine gemeinsame Zukunft? Ist das mehrsprachige Laboratorium, für das Faust 2.0 steht, eine adäquate Möglichkeit, diese Traditionen künstlerisch fruchtbar zu machen, oder liefern wir uns damit nicht der Gefahr der Vereinfachung und Vereinheitlichung unter den Vorzeichen einer globalisierten Kultur aus?
mit:
Charles Tordjman, Festival Passages (Frankreich)
Bernhard Eusterschulte, Regisseur Faust 2.0., TART Produktion (Deutschland)
Andreas Wagner, Dramaturg TNL (Luxemburg)
Anna Neamtu, Leiterin der deutschen Abteilung am Nationaltheater Radu Stanca in Sibiu (Rumänien)
Sznezhina Petrova, Schauspielerin und Dozentin für Schauspiel an der Neuen Bulgarischen Universität (Bulgarien)
Dieter Heimböckel, Professor für Literatur und Interkulturalität, Universität Luxemburg
Myriam Prongué, Theaterleitung, Schlachthaus Theater Bern (Schweiz)
Maike Lex, Theaterleitung, Schlachthaus Theater Bern (Schweiz)
Mehr Informationen zu Faust 2.0: http://www.tnl.lu/event/faust-2-0
Pressestimmen
Organisiert vom Institut Pierre Werner, Universität Luxemburg und dem Théâtre National du Luxembourg
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