30.09.2021 um 20:00 Uhr
Abtei Neumünster, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

Deutschland und Frankreich – Motor der Integration oder Schreckbild einer Hegemonie?

Deutschland und Frankreich – Motor der Integration oder Schreckbild einer Hegemonie?

Deutschland und Frankreich – Motor der Integration oder Schreckbild einer Hegemonie?

Diskussion mit

Daniel Cohn-Bendit, Charles Goerens, Anna-Lena Högenauer

Claus Leggewie und Edouard Simon

Moderation: Christophe Langenbrink

 

Donnerstag, 30. September 2021
20:00 Uhr
Abtei Neumünster

In deutscher und französischer Sprache mit Simultanübersetzung

Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an billetterie@neimenster.lu

oder telefonisch: +352 26 20 52 444

„CovidCheck“ – Veranstaltung (kostenlose Tests können auch vor Ort gemacht werden)

 

Trotz der Bemühungen die Pandemie auf europäischer Ebene zu lösen, weckt der Kampf gegen das Virus alte Reflexe: nationale Abschottung. Der Rückfall in nationale Alleingänge stärkt nicht das europäische Selbstbewusstsein. Vielmehr deckt die Covid-19-Krise die Schwächen der europäischen Konstruktion auf. Die Europäische Union steckt in einer tiefen Sinnkrise.

Mit dem Ausscheiden Angela Merkels aus dem Kanzleramt verlässt zudem eine einflussreiche Politikerin die europäische Bühne. Wie geht es nach den Bundestagswahlen mit dem deutsch-französischen Gespann weiter? Ein „Weiter so“ ist schwer vorstellbar. Für den früheren Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit und den Gießener Politikwissenschaftler Claus Leggewie braucht es neue Konzepte wie zum Beispiel eine deutsch-französische Föderation.

Wie beurteilen EU-Politiker und Politikwissenschaftler aus Frankreich, Deutschland und Luxemburg diesen Vorstoß? Wie genau sehen die dringend benötigten Impulse aus? Es diskutieren der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit, der luxemburgische Europaabgeordnete Charles Goerens, die Politikwissenschaftlerin Anna-Lena Högenauer von der  Universität Luxemburg, Claus Leggewie, Ludwig Börne-Professor an der Universität Gießen und Edouard Simon vom Institut de Relations Internationales et Stratégiques (IRIS).

Moderiert wird der Abend von Christophe Langenbrink.

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner

In Kooperation mit dem Büro des Europäischen Parlaments in Luxemburg

Unterstützung: neimënster

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