29.06.2015 um 20:00 Uhr
Cercle Cité, Auditorium, 3 rue Genistre, Luxemburg

Demokratie und Kapitalismus – Diskussion

Demokratie und Kapitalismus – Diskussion

Demokratie und Kapitalismus

 Diskussion

Montag, 29. Juni 2015
20:00 Uhr.

Cercle Cité, Auditorium

Eintritt frei
– Im Rahmen der verfügbaren Plätze –

In deutscher und französischer Sprache mit Simultanübersetzung


Halten unsere Volksvertreter noch alle Fäden in der Hand?

Die europäischen Regierungschefs wirken angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise in der EU zusehends machtlos. Kritische Stimmen klagen, die Bürger seien nicht genügend in die politische Entscheidungsfindung eingebunden. Bewegungen wie Occupy und PEGIDA entstehen.

Wie eine Politik finden und etablieren, die es schafft, die Diskrepanz zwischen nationalstaatlicher Demokratie und Globalisierung der Märkte zu überbrücken? Wie können die PolitikerInnen gegenüber der dringlichen Forderung nach mehr Demokratisierung wieder Position beziehen; Glaubwürdigkeit und Vertrauen wiedererlangen? Welche konkreten Lösungen gibt es, um die zuweilen verspürte Kluft zwischen Volksvertretern und Volk zu schließen?

Auf Einladung des Institut Pierre Werner eruieren deutsche, französische und luxemburgische Experten in der gemeinsamen Diskussion, welche Wege Politikerinnen und Politiker heute einschlagen können.

Teilnehmer

Annegret Kramp-Karrenbauer ist seit August 2011 Ministerpräsidentin des Saarlandes. 1981 tritt sie in die CDU ein. Seit 1999 ist sie Abgeordnete im Landtag des Saarlandes. Zwischen 2000 und 2007 ist sie die erste Innenministerin eines deutschen Bundeslandes.

Anke Domscheit-Berg  ist eine deutsche Publizistin, Unternehmerin und Netzaktivistin, die sich seit Jahren für einen gläsernen Staat und mehr Partizipation im Rahmen einer umfassenden Open Government Strategie einsetzt. Ihr Kernthema ist darüber hinaus der gesellschaftliche Wandel in einer digitalen Demokratie.

Jean-Claude Monod ist Experte für zeitgenössische deutsche Philosophie und politische Philosophie. Er arbeitet am Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) in Paris und ist Dozent für Philosophie an der Ecole Normale Supérieure. 2012 erschien sein Werk Qu’est-ce qu’un chef en démocratie ?

Loïc Blondiaux ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne und wissenschaftliche Mitarbeiter am Centre Européen de Sociologie et de Sciences Politiques

Moderation

Danièle Fonck ist Journalistin und seit 2011 Generaldirektorin des Luxemburger Verlagshauses Editpress, das unter anderem die Tageszeitungen Tageblatt, L’Essentiel und Le Quotidien sowie die Wochenzeitung Le Jeudi herausgibt. Zudem ist sie Chefredakteurin der Tageszeitung Tageblatt.

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Organisiert vom Institut Pierre Werner

Mit Unterstützung des Cercle Cité

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