10.03.2020 um 12:00
Cinémathèque de la Ville de Luxembourg, 17 Place du Théâtre, 2613 Luxemburg

Chichinette: Wie ich zufällig Spionin wurde – Filmvorführung

Chichinette: Wie ich zufällig Spionin wurde – Filmvorführung

Chichinette: Wie ich zufällig Spionin wurde –

Die Geschichte einer jungen jüdischen Spionin im Nazi-Deutschland des zweiten Weltkrieges

Filmvorführung

Dienstag, 10. März 2020
12:00 Uhr

Cinémathèque

In Anwesenheit der Regisseurin.

Originalfassung (EN & FR) mit deutschen Untertiteln

Tickets ab den 12.02 hier

Festivalbesucher/-innen sind auf einen öffentlichen Walking Lunch ab 11:30 vor der Vorstellung eingeladen.

Nach der Filmvorführung findet ein öffentliches Gespräch statt und das Publikum hat die Möglichkeit Fragen zu stellen.

 

„Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde“ erzählt die weitgehend unbekannte Lebensgeschichte von Marthe Cohn, geborene Hoffnung, eine französisch-jüdische Spionin mit dem Decknamen Chichinette. 1944 trat Marthe, eine französische Jüdin aus Metz, den Freien Französischen Streitkräften bei und wurde Mitglied des Geheimdienstes der französischen 1. Armee. Heimlich überquerte sie als Agentin die feindlichen Linien nach Deutschland, wo sie sich als deutsche Krankenschwester ausgab und für die Alliierten spionierte. Dank ihrer Tarnung schaffte sie es kritische Informationen zur Siegfried-Linie und einem Hinterhalt der Wehrmacht zu übermitteln. Im Alter von 99 Jahren bricht sie ihr fast 60 Jahre währendes Schweigen und reist um den ganzen Erdball um ihre Erfahrungen von denen nicht einmal ihr Ehemann wusste mit nachfolgenden Generationen zu teilen. Die dabei hervortretenden Erzählungen, Marthes Ausstrahlung und Ironie begeistern Zuhörer/-innen aller Generationen.

Pressestimme

Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde“ erzählt in atmosphärischen, teils animierten Bildern einen beeindruckenden Lebensweg und beobachtet Marthe heute, wie sie mit der liebevollen Unterstützung ihres Mannes Major mit großem Eifer die Welt bereist, um ihre Geschichte mit der jungen Generation zu teilen. Denn sie weiß: Viel Zeit bleibt ihr nicht. Regisseurin Nicola Alice Hens leistet mit ihrem Film einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen. Ein tiefsinniges und zugleich heiteres Roadmovie mit einem etwas anderen Superstar.“ Kasseler DokFest

 

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit Luxembourg City Film Fest und der Vertretung der Europäischen Kommission in Luxemburg

 

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