vom 27.04.2011 bis zum 09.05.2011
Europahaus , 7, rue du Marché aux Herbes, Luxembourg-Ville

Ausstellung: Vom Pater Europae zu den Vätern Europas

Ausstellung: Vom Pater Europae zu den Vätern Europas

Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Er wurde Weihnachten 1949 erstmalig von Aachener Bürgern gestiftet. Der Karlspreis wird alljährlich am Himmelfahrtstag für besondere Verdienste um die Europäische Einigung verliehen.

Der Internationale Karlspreis zu Aachen hat für Luxemburg einen besonderen
Stellenwert, denn drei Mal ging er nach Luxemburg. 1960 erhielt Joseph Bech den Preis, vor 25 Jahren war es das luxemburgische Volk, das ihn erhielt, und vor fünf Jahren wurde Jean-Claude Juncker mit ihm ausgezeichnet.

Die historische Ausstellung zeigt Porträts aller Preisträger. Außerdem gibt sie den Besuchern die Möglichkeit, interaktive Informationen über den Kaiser und seine Geschichte abzurufen, sowie mehr über die Preisträger, welche seit 1950 ausgezeichnet worden sind, und ihre Verdienste zu erfahren.

Einige Preisträger:
1953 Jean Monnet, Präsident der Hohen Behörde der Montanunion (*1888-1979)
1954 Dr. Konrad Adenauer, deutscher Bundeskanzler (*1876-1967)
1955 Sir Winston S. Churchill, britischer Premierminister (*1874-1965)
1958 Robert Schuman, Präsident des Europäischen Parlaments (*1886-1963)
1959 George C. Marshall, nordamerikanischer Außenminister (*1880-1959)
1960 Dr. Joseph Bech, Staatsminister – Präsident der luxemburgischen Abgeordnetenkammer (*1887-1975)
1961 Prof. Dr. Walter Hallstein, Präsident der Europäischen Kommission (*1901-1982)
1981 Simone Veil, Präsidentin des Europäischen Parlaments (*1927)
1982 Juan Carlos I., König von Spanien (*1938)
1986 Großherzog Johannes für das luxemburgische Volk (*1931)
1987 Prof. Dr. Henry A. Kissinger, nordamerikanischer Außenminister (*1923)
1988 François Mitterrand (*1916-1996), französischer Präsident, und Helmut Kohl (*1930), deutscher Bundeskanzler
1992 Jacques Delors, Präsident der Europäischen Kommission (*1925)
1999 Tony Blair, britischer Premierminister (*1953)
2000 Bill Clinton, nordamerikanischer Präsident (*1946)
2003 Valéry Giscard d’Estaing, Präsident des Europäischen Konvents (*1926)
2006 Dr. Jean-Claude Juncker, luxemburgischer Premierminister (*1954)
2008 Dr. Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin (*1954)
2011 Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank (*1942)

Einen Zulauf von mehreren tausend Besuchern hatte die Ausstellung im Maison Robert Schuman im französischen Scy-Chazelles.

Der interaktive Part der Ausstellung ist auf Französisch, Deutsch, Englisch und Niederländisch verfügbar.

Anläßlich der Vernissage, am Mittwoch, 27. April um 18.30 Uhr, wird ein Vortrag, eingeleitet von Hermann Josef Pilgram, Mitglied des Karlspreisdirektoriums, gehalten.
Es interveniert Philippe Poirier, Koordinator des European Governance Research Programme
der Universität Luxemburg: „Luxemburg und Europa – Eine Bilanz 25 Jahre nach Verleihung des Karlspreises an das luxemburgische Volk“.
Aus Krankheitsgründen wird Georges Bach, luxemburgischer Europaabgeordneter, nicht teilnehmen können.
Infolgedessen wird das mehrsprachige Theaterprojekt „edudrame“ präsentiert, das Luxemburg im Wettbewerb um den Jugendkarlspreis 2011 vertritt.

Im Anschluß wird zu einem Empfang eingeladen.

Organisiert vom IPW in Zusammenarbeit mit der Karlspreisstiftung, der Vertretung der Europäischen Kommission in Luxemburg und dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Luxembourg

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Bericht

Fotos >>

Presseschau

Wort vom 28.4.11 >>
Journal vom 29.4.11 >>
Tageblatt vom 30.4-1.5.11 >>
Revue vom 11.5.11 >>

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