Angela Winkler

Angela Winkler

 

Angela Winkler, geboren 1944 in Templin, nahm nach der Schule privat Schauspielunterricht bei Ernst Fritz Fürbringer und Hanna Burgwitz in München. 1967 erhielt Angela Winkler ihr erstes Theaterengagement in Kassel, anschließend spielte sie in Castrop-Rauxel. Von 1971 bis 1978 war sie Mitglied der Schaubühne Berlin, wo sie in Inszenierungen von Peter Stein und Luc Bondy spielte. Seit 1980 ist sie als freie Schauspielerin vorwiegend für den Film tätig und arbeitet immer wieder mit bedeutenden Regisseuren wie Robert Wilson oder Peter Zadek zusammen.

Ihr Filmdebüt gab sie in Peter Fleischmanns „Jagdszenen aus Niederbayern“ (1968). 1975 spielte sie die Hauptrolle in dem nach Heinrich Böll gedrehten Filmdrama „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta. Der Film war bei Kritik und Publikum ein großer Erfolg. Sie erhielt den Kritikerpreis und den Bundesfilmpreis als beste Schauspielerin des Jahres.

Für ihre Darstellungen in „Der Kirschgarten“ am Akademietheater Wien und in „Hamlet“ bei den Wiener Festwochen wird sie zweimal zur „Schauspielerin des Jahres“ gewählt. 2000 erhält sie für ihre Darstellung der Rebekka West in Ibsens „Rosmersholm“ (alles Regie: Peter Zadek) am Akademietheater Wien den Gertrud-Eysold-Ring. Im ARD ist sie in der TV Komödie „Das Gewinnerlos“ mit Matthias Habich zu sehen und wird dafür zur besten Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde.

Kürzlich stand sie mit Juliette Binoche und Kristen Stewart für den internationalen Kinospielfilm „Die Wolken von Sils Maria“ von Olivier Assayas vor der Kamera und drehte zuletzt für Amazon den neuen Kinospielfilm von Luca Guadagningo „Suspiria“ mit Tilda Swinton und Dakota Johnson. 2017 – 2020 spielte sie in der Netflix-Serie „Dark“.

Angela Winkler ist mit dem Bildhauer Wigand Witting verheiratet und Mutter von vier Kindern. Ihre Tochter Nele wurde mit dem Down Syndrom (Trisomie 21) geboren; sie trat in die Fußstapfen ihrer prominenten Mutter und steht regelmäßig im Berliner Theater „RambaZamba“ auf der Bühne.

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