01.03.2013

Alberto Manguel

Manguel

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Alberto Manguel wurde 1948 in Buenos Aires als Sohn eines argentinischen Diplomaten geboren und verbrachte seine frühe Kindheit in Israel. Er wuchs zunächst, auch wegen seinem Kindermädchen, englisch- und deutschsprachig auf, bevor er Spanisch lernte. Bereits mit vier Jahren lernte er lesen und verbrachte krankheitsbedingt einen Großteil seiner Kindheit allein mit Büchern.
Noch während der Schulzeit in Buenos Aires arbeitete er in einer Buchhandlung und wurde als 16-Jähriger vom erblindeten Dichter Jorge Luis Borges als Vorleser engagiert, worüber er in seinem Essay »With Borges« (2004 – dt. als Nachwort in der von Manguel herausgegebenen Borges-Anthologie »Die unendliche Bibliothek«) berichtet.

Manguel studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, arbeitete als Verlagslektor, schrieb Kritiken, Theaterstücke, Drehbücher und übersetzte u. a. Marguerite Yourcenar ins Englische.

Er schreibt außerdem für mehrere kanadische Zeitungen, den kanadischen Rundfunk, die Literaturbeilage der Times, die New York Times und das Svenska Dagbladet.

Alberto Manguel erhielt bereits zahlreiche Preise und wurde mit dem Guggenheim Fellowship sowie mit der Ehrendoktorwürde der Universitäten Lüttich und Anglia Ruskin in Cambridge ausgezeichnet. Er ist Träger des Ordens der Künste und der Literatur.

20 Jahre lang lebte der Autor in Toronto, Kanada, wo auch seine Kinder aufwuchsen. Heute wohnt er in einem kleinen Dorf im Westen Frankreichs, im Poitou-Charentes, in einem renovierten, mittelalterlichen Pfarrhaus, das genügend Platz für seine 30.000 Bücher bietet.

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