16.05.2018 um 20:30 Uhr
Cinémathèque de la Ville de Luxembourg

50 Jahre 68 – „La mort se mérite“

50 Jahre 68 – „La mort se mérite“

„La mort se mérite – Digressions avec Serge Livrozet „

Filmvorführung

Mittwoch, 16. Mai 2018 Ÿ
20:30 Uhr

Cinémathèque de la Ville de Luxembourg Ÿ

In französischer Sprache

Eintritt: 3,70 € / 2,40 €

www.luxembourg-ticket.lu

 

Am zweiten Abend wird der Film „La mort se mérite – Digressions avec Serge Livrozet“ in Anwesenheit des französischen Regisseurs Nicolas Drolc präsentiert. Fabrice Montebello, Professor an der Universität Lothringen, wird in den Film einführen.

 

La mort se mérite – Digressions avec Serge Livrozet

Frankreich 2017 | vostang | 92’ | Von: Nicolas Drolc | Mit: Serge Livrozet

Der Film skizziert das Leben von Serge Livrozet, einer der letzten Figuren der französischen Gegenkultur der 70er Jahre, ehemaliger Klempner und Tresorknacker, Mitbegründer der Häftlingsinitiative, autodidaktischer Schriftsteller und libertärer Aktivist. Dieser Dokumentarfilm zeigt Serge Livrozet im Alter von 75 Jahren in seiner Heimatstadt Nizza, wo er sich an die entscheidenden Episoden seines Lebens und an die politischen Kämpfe einnert. Vor Nicolas Drolcs intimer Kamera lässt sich dieser ‚Anarchist, der keine Bomben mag‘ porträtieren.

 

„Bis zum Ende wird Livrozet gegen den Kapitalismus und alles, was damit einhergeht, kämpfen: Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Wettbewerb, Karrierismus, Unterwerfung … Das Rauchen der Zigarre ist eine seiner wenigen Freuden. In dem Moment, in dem das Wort ‚Rebell‘ zu einem Label geworden ist, zeigt dieser Film einen echten Rebellen, der sein Leben wie seine Zigarren gründlich, mit Stil und Elan geraucht hat.“ (Serge Kaganski, Les Inrocks)

„Atemberaubendes Porträt von Serge Livrozet: Klempner, Räuber, Häftling, kämpferischer Revolutionär, Begleiter von Sartre und Foucault, Mitbegründer der Libération, Essayist. Ein echter Rebell.“ (Serge Kaganski, Les Inrocks)

„Für den Regisseur kommt es nicht in Frage, sich mit dem Einsatz von unnützen Inszenierungstricks wichtig zu machen. Das Porträt, das er malt, ist grob, ungeschminkt, ohne Selbstgefälligkeit, aber mit einer bewusst angenommenen Subjektivität. Es liegt an seiner unerbitterlichen Rauheit, dass der Film seine Kohärenz, seine Stärke und seine ungewöhnliche Poesie findet.“ (Jean-Pierre Bouyxou)

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque de la Ville de Luxembourg und dem Tageblatt

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