20.12.2018 um 18:15 Uhr
Ciné Utopia, 16, Avenue de la Faiencerie, 1510 Luxemburg

Werk ohne Autor – Film

Werk ohne Autor – Film

Werk ohne Autor

nominiert für die Oscars und die Golden Globes

Special Screening

Mit einer Einführung von Christian Mosar, Kunsthistoriker und künstlerischer Direktor der Kulturhauptstadt Esch 2022
Donnerstag, 20. Dezember 2018
18:15 Uhr

Ciné Utopia

Originalfassung mit französischen und niederländischen Untertiteln

Tarif Utopia

 

Werk ohne Autor

Deutschland 2018 | OmU | 189’ | von Florian Henckel von Donnersmarck

 

Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt WERK OHNE AUTOR über drei Epochen deutscher Geschichte von dem dramatischen Leben des Künstlers Kurt (Tom Schilling), seiner leidenschaftlichen Liebe zu Ellie (Paula Beer) und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch), dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt.

 

Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck kehrt mit „Werk ohne Autor“ erstmals seit seinem weltweit gefeierten und Oscar-prämierten Debüt „Das Leben der Anderen“  als Filmemacher nach Deutschland zurück. Tom Schilling („Oh Boy“), Sebastian Koch („Das Leben der Anderen“) und Paula Beer („Frantz“) spielen die Hauptrollen in diesem spannungsgeladenen Drama, das tragische Familiengeschichte, flammender Thriller und eine Hommage an die befreiende Kraft der Kunst in einem ist – ein packender Kinostoff, der mitreißt und bewegt.

Florian Henckel von Donnersmarck: „Ich freue mich, mit meinen Weggefährten von „Das Leben der Anderen“ einen neuen Film anzugehen. Ich hoffe, dass es uns gelingen wird, einen Film zu machen, der zeigt, dass Kunst Dinge erahnen kann, die dem Verstand für immer verschlossen bleiben.“

 

Florian Henckel von Donnersmarck, 1973 in Köln geboren, verbringt Kindheit und Jugend abwechselnd in New York, Berlin, Frankfurt/Main und Brüssel, wo er 1991 sein internationales Abitur besteht. Nach einem abgeschlossenen Russisch-Studium in Leningrad geht er an die Universität in Oxford, um dort Politik, Philosophie und Volkswirtschaft zu studieren. 1997 nimmt er ein Spielfilmregie-Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München auf Hier realisiert er mehrer Kurzfilme, darunter „Dobermann“ (1999), der im Jahr 2000 u.a. mit dem Max-Ophüls-Preis für den besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Auch der 2002 entstandene Kurzfilm „Der Templer“ bringt ihm große Anerkennung ein.

Sein erster Spielfilm „Das Leben der Anderen“ mit Ulrich Mühe, Sebastian Koch und Martina Gedeck in den Hauptrollen gewinnt vier Auszeichnungen beim Bayrischen Filmpreis 2006. Beim Deutschen Filmpreis 2006 wird der Film ebenfalls mehrmals nominiert. Neben Preisen für die männliche Haupt- und Nebenrolle für Ulrich Mühe und Ulrich Tukur erhält „Das Leben der Anderen“ den Preis als bester Spielfilm in Gold. Henckel von Donnersmark wird außerdem für Regie und Drehbuch ausgezeichnet. Bei der Oscar-Verleihung 2007 wird „Das Leben der Anderen“ mit dem „Academy Award“ für den „Besten fremdsprachigen Film“ geehrt.

Nach diesem Erfolg zieht von Donnersmarck nach Los Angeles und legt Ende 2010 mit dem hochkarätig besetzten Thriller „The Tourist“ sein Hollywood-Debüt vor.

 

Der Trailer des Films:

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit Ciné Utopia

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