08.04.2013

Yoko Tawada

Tawada

 

Mit 12 Jahren schrieb die 1960 in Tokio geborene Yoko Tawada ihren ersten Roman, den sie fotokopierte und verteilte. 1979 kam sie mit der transsibirischen Eisenbahn das erste Mal nach Deutschland. Später studierte sie in Hamburg und Tokio Literaturwissenschaft. Heute lebt die Schriftstellerin in Berlin.

Einige ihrer Bücher, die sie auf deutsch oder japanisch schreibt, wurden ins Englische, Französische, Italienische und Polnische übersetzt. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien wie den Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg, den Lessingförderpreis der Stadt Hamburg, Stipendien der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Literaturfonds, den Izumi-Kyooka-Literaturpreis, den Sei-Ito-Literaturpreis und den Junichiro-Tanizaki-Literaturpreis sowie die Goethemedaille. Außerdem war Yoko Tawada Writer in Residence im Literaturhaus Basel und im Deutschen Haus in New York.
2011 übernahm Yoko Tawada die erste Hamburger Gastprofessur für Interkulturelle Poetik (INPOET).

Zuletzt erschienen von ihr „Sprachpolizei und Spielpolyglotte“ (Essays, 2007), „Schwager in Bordeaux“ (Roman, 2008), „Abenteuer der deutschen Grammatik“ (Gedichte und Prosa, 2010) und „Fremde Wasser“ (2012 im Rahmen der Hamburger Gastprofessur für Interkulturelle Poetik, Hrsg.: Ortrud Gutjahr).

 

 

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