25.05.2011 um 19h

Magic Mirror, place André Malraux, Thionville (Frankreich)

Die realen oder imaginären Grenzen Afrikas neudenken

Im Rahmen des Festivals Grenzen und Menschen


In französischer Sprache

Die realen oder imaginären Grenzen Afrikas neudenken

Bei dieser Eröffnungspodiumsdiskussion des Festivals „Grenzen und Menschen“ wurde das Wort Kennern und Akteuren Westafrikas übergeben. Sie sprachen hierbei nicht nur über die Bildung von Grenzen auf dem Kontinent und ihre Auswirkungen auf die Identität der Völker, sondern auch über die Frage, wie Afrika in guter Zusammenarbeit mit Europa sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann.
An der Diskussionsrunde nahmen teil:

Pierre Boilley, Professor für Neue Geschichte an der Universität Paris I, Direktor des Cemaf (Centre d’études sur les mondes africains) und Mitbegründer des Comité scientifique de Mémoire Afrique

Aminata Dramane Traoré, ehemalige Kultur- und Tourismusministerin von Mali, militante Globalisierungsgegnerin, Koordinatorin des Forums „für ein anderes Mali“ und Autorin von Le viol de l’imaginaire et l’Afrique humiliée (Fayard, 2008)

Raymond Weber, ehemaliger Chef der Vereinigung « Perspectives de développement à moyen et à long terme » der OECD, ehemaliger Generaldirektor von Lux-Development, Präsident der Nichtregierungsorganisation Culture et Développement (Grenoble)

Moderation: Moussa Tchangari, Journalistin, Generalsekretärin der Vereinigung Alternatives-Espaces-Citoyens, eine Persönlichkeit der nigerianischen Zivilgesellschaft.

Hier finden sie das Programm des gesamten Festivals.

 

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