10.11.2016

Michel Winock

Michel Winock

Michel Winock, geboren 1937, erhielt 1961 an der Universität Paris einen Doktortitel und begann seine Karriere als Gymnasiallehrer für Geschichte und Geografie. Später erhielt er eine Professur am Institut d’études politiques de Paris (IEP). Zeitgleich arbeitete Winock ab 1962 als Redakteur, erst bei der Zeitschrift Esprit, dann als Berater und Programmleiter beim französischen Verlag Seuil. 1978 wird er Mitbegründer der Zeitschrift L’Histoire und schreibt weiterhin zahlreiche Artikel für Tages- und Wochenzeitungen. Michel Winock, Autor von über 40 Büchern, ist einer der profiliertesten französischen Historiker. Sein Fachbereich ist die Geschichte der französischen Republik und die zeitgleichen politischen Strömungen.  1997 wurde er für sein Werk „Le siècle des intellectuels“ (Das Jahrhundert der Intellektuellen) mit dem Literaturpreis Prix Médicis Essai ausgezeichnet. 2001 erhielt er von der Académie française sowohl den Prix Roland de Jouvenel für „Les voix de la liberté“ (Die Stimmen der Freiheit) als auch den Grand prix Gobert für sein Gesamtwerk. 2010 erhielt er den Prix Goncourt der Biografie für seine Madame de Staël – Biografie.

2014 bis 2015 hat Winock zusammen mit dem Präsidenten der französischen Nationalversammlung, Claude Bartolone, den Vorsitz der Arbeitsgruppe über die Zukunft der Institutionen der fünften Republik inne. Diese legte in ihrem Abschlussbericht 17 Vorschläge zur Reformierung der Institutionen vor.

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