11.06.2013 um 18:30 Uhr
Cercle Cité, 3, rue Genistre, 1623 Luxemburg

Liberalisierung und Privatisierung in der EU – Podiumsdiskussion

Liberalisierung und Privatisierung in der EU – Podiumsdiskussion

 

Liberalisierung und Privatisierung in der EU: Was haben die Bürger und die Allgemeinheit davon?

Podiumsdiskussion

Dienstag, 11. Juni 2013
18:30 Uhr.

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Liberalisierung und Privatisierung der Staatsmonopol: Postdienste, Fernmeldenetzwerke,  Bahnverkehr, Gas- und Stromversorgung, damit der Wettbewerb zu technischem Fortschritt, und Innovationen in den vormaligen öffentlichen Betrieben führt, aber auch zu Preissenkungen zugunsten der Konsumenten. Förderung von Pensionssystemen, die auf drei Pfeilern beruhen : einem öffentlichen und zwei privaten. Privatisierung von öffentlichen Betrieben in den Krisenländern, die zur Schuldsenkung beitragen soll, die aber oft von den Bürgern als eine Enteignung der Gemeinschaft zugunsten grosser privater Investoren wahrgenommen wird. Und eine Angst geht jetzt um in der EU, dass die Wasserversorgung privatisiert werden könnte, dass ein Gemeingut in private Hände geraten könnte. Es ist sozusagen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Ganz allmählich löst die Privatisierung von strategischen öffentlichen Betrieben bei den Bürgern ein Unbehagen aus, sie, die über Generationen dieses Erbe mit ihren Steuern mitfinanziert hatten. Dies wirft Fragen auf.

Ist es so, dass die EU inzwischen und trotz ihrer Dementis, sich in eine Liberalisierungsmaschine des öffentlichen Sektors oder gar der Gemeingüter  verwandelt hat, um diese in private Hände zu geben? Oder ist es so, dass die EU nur die Regeln des Wettbewerbs und die entsprechenden auf Weltebene beschlossenen Richtlinien in die europäische Praxis hinüberbringt, damit die Märkte sich ganz öffnen? Oder handelt es sich um etwas ganz anderes, so dass man die Frage noch differenzierter angehen muss, entweder damit das um sich greifende Unbehagen sich als grundlos erweist, oder aber verschiedene Annahmen doch bestätigt werden?

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Um über diese Fragen zu debattieren und nach Antworten zu suchen, haben das IPW und Europaforum.lu Thomas Abel, ein Vertreter des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) aus Deutschland, Paul Weidig (L / Syvicol) und Lukasz Rozanski (Europäische Kommission) eingeladen.

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Pressestimmen

Artikel in Woxx 14.- 23.06.213

 

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Organisiert vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit Europaforum.lu

 

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