09.05.2014

Sibylle Lewitscharoff

Lewitscharoff

 

Sibylle Lewitscharoff, 1954 in Stuttgart geboren, studierte Religionswissenschaften in Berlin, wo sie heute, nach längeren Aufenthalten in Buenos Aires und Paris, lebt. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Buchhalterin in einer Werbeagentur. Sie veröffentlichte Radiofeatures, Hörspiele und Essays. Für „Pong“ (Berlin Verlag, 1998) erhielt sie 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Der Roman „Apostoloff“ (Suhrkamp, 2009) wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. „Blumenberg“ (Suhrkamp, 2011) stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschien der Band „Vom Guten, Wahren und Schönen“ (Suhrkamp, 2012), der die 2011 in Frankfurt und in Zürich gehaltenen Poetikvorlesungen sammelt. 2009 gestaltete Sibylle Lewitscharoff eine Ausstellung im Deutschen Literaturarchiv Marbach zum Thema „Der Dichter als Kind“; in ihren Papiertheater-Arbeiten befasst sie sich mit Clemens Brentano, Johann Wolfgang Goethe, Gottfried Keller, Karl Philipp Moritz und Friedrich Schiller. Sibylle Lewitscharoff ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Berliner Akademie der Künste.

 

 

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