29.03.2011 um 20:30

Magic Mirror, place André Malraux, Thionville (Frankreich)

Der Zusammenhang zwischen Grenzen und Migration in Westafrika

Organisiert von der Stadt Thionville in Zusammenarbeit mit dem IPW
Im Rahmen des Festivals Grenzen und Menschen
In französischer Sprache

Der Zusammenhang zwischen Grenzen und Migration in Westafrika

Vortrag 

Diese Begegnung zwischen zwei Experten soll zum Verständnis beitragen, dass die Migrationsbewegungen und Lösungsansätze hauptsächlich die Afrikaner selbst betreffen. Auch wenn die Wanderungsströme aus der Kolonialzeit fortbestehen, so findet Migration hauptsächlich innerhalb Westafrikas statt, und zwar 10mal häufiger als die Emigration nach Europa. Dennoch geht die Integration des Kontinents nur langsam voran, obwohl Lösungen gefunden werden könnten, indem beispielsweise die Grenzzonen einen politischen und juristischen Status erhalten würden, so dass die Grenzen nicht mehr Barrieren, sondern Brücken zwischen den Völkern wären.

Der burkinische Soziologe Mohamoudou Zongo, Co-Autor von Les enjeux autour de la diaspora burkinabè. Burkinabè à l’étranger, étrangers au Burkina Faso (l’Harmattan, 2011), und der Historiker Pierre-Claver Hien, Co-Autor von Royaumes et chefferies au Burkina Faso précolonial : la question frontalière (2009), haben daher die Herkunft der Grenzen in Westafrika, die Bedeutung der Migrationsbewegungen auf diesem Kontinent sowie die Beziehungen zu Europa diskutiert.
Moderiert wurde die Debatte von der Luxemburgerin Laure Huberty, ehemalige Beauftragte für Programme bei der Delegation der Europäischen Kommission in Mali m Bereich Kultur und Zivilgesellschaft von 2007 bis 2009.

Programm des Festivals Grenzen und Menschen

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