28.01.2016 um 20:00 Uhr
Saal J. Ensch, Abtei Neumünster, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

Heute noch werden wir aus dem Halbschlaf erwachen – Leif Randt und Geoffroy de Lagasnerie

Heute noch werden wir aus dem Halbschlaf erwachen – Leif Randt und Geoffroy de Lagasnerie

„Heute noch werden wir aus dem Halbschlaf erwachen“

Leif Randt und Geoffroy de Lagasnerie im Gespräch

Donnerstag, 28. Januar 2016
20.00 Uhr

Abtei Neumünster

in deutscher und französischer Sprache mit Simultanübersetzung

10 € / 5 €

Tickets: www.neimenster.lu / +352 26 20 52-444

 

„Als hätte der StarWars-Erfinder George Lucas zusammen mit Jürgen Habermas, dem brillantesten Soziologen Deutschlands, einen Roman verfasst. Unglaublich zeitgenössisch. Man könnte zu diesem Roman auch tanzen.“ Denis Scheck, Titel, Thesen, Temperamente

 

Leif Randt (Planet Magnon), die von Kritikern hochgelobte „neue Stimme“ der deutschen Literatur, trifft auf einen der innovativsten französischen Intellektuellen, Geoffroy de Lagasnerie (Die Kunst der Revolte. Snowden, Assange, Manning). Moderiert vom Spiegel-Kolumnisten Nils Minkmar diskutieren sie über Identität, Individualität, Kollektive, Revolten und Big Data.

Zur Einstimmung liest Leif Randt aus seinem Roman „Planet Magnon“ (KiWi 2015). Dieser spielt in einem Sonnensystem, in dem unlängst eine postdemokratische Ära des Friedens und der Selbstkontrolle angebrochen ist. Sechs bewohnbare Planeten werden von einer weisen Computervernunft regiert, die auf Grundlage perfekter Statistik die fairsten Entscheidungen trifft und den Geldfluss kontrolliert. Das vermeintlich perfekte Leben der Menschen, die sich zu Kollektiven zusammengeschlossen haben, scheint jedoch aus den Fugen zu geraten, als ein aggressives Kollektiv der gebrochenen Herzen auftaucht und Anschläge verübt.

Leif Randt (*1983), brillant und cool (Die Zeit), gehört zu den stilbildenden Autoren der jüngeren deutschen Generation. Er lebt als freier Schriftsteller in Berlin und Maintal (Hessen). Sein utopischer Roman „Schimmernder Dunst über Coby County“ von 2011 wurde von der Kritik unter anderem als Beginn einer neuen Zeitrechnung in der deutschen Literatur sowie als fast epochaler Generationenroman bezeichnet. Mehr

Geoffroy de Lagasnerie (*1982) ist Philosoph und Soziologe. Er zählt zu den innovativsten französischen Intellektuellen auf dem Gebiet der Kritischen und Politischen Theorie. Sein Buch „Die Kunst der Revolte. Snowden, Assange, Manning“ erscheint am 3. Februar 2016 im Suhrkamp Verlag. Mehr

Nils Minkmar, Spiegel-Redakteur und ehemaliger Leiter des Feuilletons der FAZ, gilt als einer der renommiertesten und vielseitigsten Journalisten Deutschlands. Mehr

Video: Buchempfehlung von Denis Scheck (Planet Magnon ab 1:26)

 

Leif Randt im Interview mit dem Journal

Das Tageblatt über Leif Randt und seinen Roman „Planet Magnon“

Radio 100,7 über die Veranstaltung Heute noch werden wir aus dem Halbschlaf erwachen

 

Pressestimmen zu Planet Magnon

„[Leif Randt] liefert hier nicht nur eine äußerst clever konstruierte Sci-Fi-Geschichte, sondern auch einen überaus hellsichtigen Ideenroman, der nach dem Wert des menschlichen Makels fragt.“ ZEIT Online
Hier die vollständige Rezension

„Der Roman „Planet Magnon“ bietet ein Hochkonzentrat von soziotopologischen Gegenwartsfortschreibungen, die subtil und einfallsreich sind, intelligent, überraschend und von lässiger Ironie. Zugleich ist „Planet Magnon“ nichts weniger als die Neubelebung eines Romangenres, das wegen chronischer Anämie eigentlich noch nie richtig auf die Beine kam. Der philosophisch-utopische Gesellschaftsroman.“ Walter Filz, SWR2

Leif Randt liest aus Planet Magnon

http://www.einslive.de

Pressestimmen zu Art der Revolte

„Eine äußerst anregende Reflexion über die neuen Formen der Subversion.“ Les Inrocktuptibles

„Ein reiches, intensives und radikales Buch“ Regards

„Geoffroy de Lagasnerie komponiert eine Eloge auf die individuelle Freiheit und die großartigen Möglichkeiten des Internets“ Sciences Humaines

„Geoffroy de Lagasnerie stellt innovative Überlegungen an, die mit traditionellen Denkmustern brechen und er skizziert, was Demokratie und Bürgerschaft von morgen sein könnten.“ Le Monde

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner

mit Unterstützung des neimënster

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