27.06.2017

Karl Heinz Bohrer

Karl Heinz Bohrer

 

Prof. em. Dr. Karl Heinz Bohrergeboren 1932 in Köln, ist ein deutscher Literaturkritiker und -wissenschaftler, Herausgeber von Zeitschriften und Büchern, Verfasser zahlreicher Monografien und Artikel, öffentlicher Intellektueller und Universalgelehrter. Er war Literaturchef der „FAZ“,  Universitätsprofessor in Bielefeld und fast 30 Jahre lang Herausgeber des „Merkur“. Er hat unzählige Artikel und Essays sowie zahlreiche Bücher zu verschiedenen Themen geschrieben. Seine Interessen erstrecken sich von der griechischen Antike bis zu Phänomenen unserer Gegenwart, von der Romantik bis zum Surrealismus, von der Ästhetik des Schreckens bis zur Theorie der Trauer, von Paul de Man bis zu Ernst Jünger, von der Zeit bis zur Plötzlichkeit. Zu seinen wichtigsten Werken zählen, um nur einige wenige von zahlreichen zu nennen, „Das Erscheinen des Dionysos. Antike Mythologie und moderne Metapher“ (Suhrkamp Verlag, 2015), „Das Tragische. Erscheinung, Pathos, Klage“ (C. Hanser Verlag, 2009),  „Imaginationen des Bösen. Für eine ästhetische Kategorie“ (C. Hanser Verlag, 2004), „Ekstasen der Zeit. Augenblick, Gegenwart, Erinnerung“ (C. Hanser Verlag, 2002), „Ästhetische Negativität“ (C. Hanser Verlag, 2002) und „Plötzlichkeit. Zum Augenblick des ästhetischen Scheins“ (Suhrkamp Verlag, 1981). Nach „Granatsplitter“ (C. Hanser Verlag, 2012) ist „Jetzt. Geschichte meines Abenteuers mit der Phantasie“ (Suhrkamp Verlag, 2017) der zweite Band autobiografischer Schriften. Bohrer ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande (2014) und hat zahlreiche Preise erhalten, darunter 2007 den Heinrich-Mann-Preis, 2005 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 2000 den Lessing-Preis für Kritik und 1978 den Johann-Heinrich-Merck-Preis für Essay und literarische Kritik.

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