10.10.2018 um 12:30 Uhr
Frankfurter Buchmesse

Junge Literatur aus Luxemburg: ein Land, drei Sprachen – Lesungen und Gespräch

Junge Literatur aus Luxemburg: ein Land, drei Sprachen – Lesungen und Gespräch

Junge Literatur aus Luxemburg – ein Land, drei Sprachen

Lesungen und Gespräch

Mittwoch, 10. Oktober 2018

12:30 Uhr

Frankfurter Buchmesse

Lesungen auf Deutsch, Französisch und Luxemburgisch

Gespräch auf Deutsch

 

Mit Lëtzebuérgesch als Nationalsprache, dem Französischen als Sprache der Gesetzgebung und Gastronomie sowie dem Deutschen, dem Luxemburgischen und dem Französischen als Amts- und Justizsprachen ist das Großherzogtum Luxemburg durch eine besondere Form der Mehrsprachigkeit gekennzeichnet. Das lässt auch die Nationalliteratur nicht unberührt. In diesen drei (und weiteren) Sprachen wird in Luxemburg Literatur geschrieben. Die Veranstaltung will diese Bandbreite mehrsprachiger Literatur nun auch dem Publikum der Frankfurter Buchmesse präsentieren. Dafür hat das Institut Pierre Werner zwei Autorinnen und einen Autor der jüngeren Generation gewinnen können, die in den drei Sprachen veröffentlichen.

Anita Gretsch, Elise Schmit und Samuel Hamen präsentieren am luxemburgischen Messestand ihre jüngsten Arbeiten. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Henning Marmulla. Anita Gretsch wird einen Auszug aus ihrem 2017 mit dem « Prix d’encouragement de la Fondation Servais » ausgezeichneten Roman « L’oeil grand fermé », Elise Schmit Auszüge aus ihrem im Herbst bei Hydre erscheinenden Prosa-Band „Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen“ und Samuel Hamen aus seinem 2018 in den Editions Guy Binsfeld erschienenen Roman « V wéi vreckt, w wéi Vitess » lesen. Das Gespräch wird neben den gelesenen Texten auch die besondere Sprachensituation in Luxemburg beleuchten.

 

Anita Gretsch, geboren 1984, lebt zwischen Italien, Frankreich und Luxemburg und arbeitet als Journalistin, Lektorin, Übersetzerin, Schriftstellerin, Betreuerin von Schreibwerkstätten und Moderatorin literarischer Veranstaltungen. Sie nimmt regelmäßig an Lesungen und Veranstaltungen teil. Ihre Texte wurden in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht.

Elise Schmit, geboren 1982 in Luxemburg, studierte deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Tübingen. Sie arbeitet als Lehrerin, freie Mitarbeiterin beim „Lëtzebuerger Land“ und schreibt sporadisch für die Bücherbeilage des „Tageblatt“. Zusammen mit Ian De Toffoli und Marc Limpach gibt sie die kulturelle Zeitschrift „Cahiers Luxembourgeois“ heraus. 2010 und 2012 erhielt sie den ersten Preis beim Concours littéraire national.

Samuel Hamen, geboren 1988 in Luxemburg-Stadt, studierte Germanistik an der Universität Heidelberg. Zurzeit schreibt er ebendort an seiner Promotion zum Lyriker Thomas Kling. Er betreibt den Literaturblog „ltrtr.de“ und arbeitet als freier Redakteur u. a. für „Zeit Online“, „d’Lëtzebuerger Land“, „tell-review.de“ sowie Radio 100,7. Schwerpunkt seiner journalistischen wie wissenschaftlichen Arbeit ist die Gegenwartsliteratur. 2016 wurde er mit dem Hans-Bernhard-Schiff-Preis ausgezeichnet.

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner

mit Unterstützung des Luxemburger Kulturministeriums

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