23.11.2016

Jean-Jacques Andrien

Jean-Jacques Andrien

Jean-Jacques Andrien, 1944 in Verviers geboren, ist ein belgischer Filmregisseur, -produzent und Drehbuchautor. Inspiriert und geprägt durch seine Heimatregion Wallonien, zeigen seine Werke oftmals ernsthafte Themen. Er entwickelt seinen eigenen originellen Stil durch seine meist in sich gekehrten Charaktere, die sich auf die Suche nach ihren Wurzeln begeben. So gewinnt er für seinen Film „Le fils d’Amr est mort“ (1975) den Grand Prix du festival de Locarno sowie den Prix André-Cavens. Zudem thematisiert er akute Problematiken des ländlichen Lebens, die in seinen Filmen „Le grand paysage d’Alexis Droeven“ (1981) (mit u.a. Nicole Garcia, Jerzy Radziwilowicz und Maurice Garrel) und „Il a plu sur le grand Passage“ (2013) verdeutlicht werden. Sein Film „Mémoires“ (1984), der sich mit dem belgischen Sprachenkonflikt beschäftigt, erhält den Großen Preis des Filmfestivals Mannheim sowie den Grand Prix du Festival d’Aurillac. Andrien drehte außerdem mehrere Kurzfilme und bereitet zur Zeit einen Spielfilm vor, „Le Sielende d’Alexandre“.

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