19.06.2019

Iris Radisch

Iris Radisch

 

Iris Radisch, geboren 1959 in Berlin, lebt als Literaturkritikerin in Hamburg. Sie studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Frankfurt am Main und Tübingen. Seit 1990 ist sie Literaturredakteurin der ZEIT, seit 2013 dort Leiterin des Feuilletons. Daneben arbeitet sie als Fernsehmoderatorin. Große Bekanntheit erlangte sie durch das Literarische Quartett mit Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek.  Von August 2006 bis September 2012 leitete sie monatlich den Literaturclub des Schweizer Fernsehens.  Von 2003 bis 2007 gehörte sie der Jury der Ingeborg-Bachmann-Preises als Vorsitzende an. Sie veröffentlichte mehrere Bücher, zuletzt Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben. Von Sartre bis Houellebecq (Rowohlt 2017) und Camus. Das Ideal der Einfachheit. Eine Biographie. (Rowohlt 2013)

2008 wurde sie mit dem Medienpreis für Sprachkultur der Gesellschaft für deutsche Sprache ausgezeichnet. 2009 ernannte die französische Kulturministerin Iris Radisch zum Chevalier des Arts et Lettres.

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