27.06.2017

Ingrid Gilcher-Holtey

Ingrid Gilcher-Holtey

 

Prof. Dr. Ingrid Gilcher-Holtey, geboren 1952 in Witten, ist eine deutsche Zeithistorikerin. Nach ihrer Promotion über Karl Kautsky in Heidelberg (erschienen im Siedler Verlag, 1986)  und einer Habilitation über den Pariser Mai 1968 in Freiburg (erschienen im Suhrkamp Verlag) ging sie an die Universität Bielefeld, wo sie seit 1994 Professorin für Zeitgeschichte ist. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der internationalen 68er Bewegungen, die Geschichte der Intellektuellen (insbesondere in Frankreich und in Deutschland) sowie die Kultursoziologie Pierre Bourdieus. Momentan arbeitet sie an einer Studie zu den neuen internationalen globalisierungskritischen Bewegungen. Gilcher-Holtey war Gastprofessorin an der Maison des Sciences de l’Homme (MSH-Paris), Université Paris VIII – Vincennes, Science Po Paris (Chaire Alfred Grosser), Université Paris X – Nanterre, St Antony’s College Oxford, Institut National d’Histoire de l’Art ParisCentre de sociologie européen Paris (CSE/EHESS). Sie ist Mitglied der Jury des Institut Universitaire de France (IUF), assoziiertes Mitglied des Centre de sociologie européenne Paris (CSE/EHESS), Mitglied des Comité international d’évaluation scientifique de la Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH-Paris) und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der l’Université franco-allemande in Saarbrücken. Zu ihren wichtigsten Publikationen zählen „1968. Eine Zeitreise“ (Suhrkamp Verlag, 2008), „Eingreifendes Denken. Die Wirkungschancen von Intellektuellen“ (Velbrück Verlag, 2007) und als Herausgeberin „1968? Eine Wahrnehmungsrevolution“ (Oldenbourg Verlag, 2013)  sowie „Voltaire. Die Affäre Calas“ (Insel Verlag, 2010). Zuletzt erschien von ihr herausgegeben der Sammelband „Eingreifende Denkerinnen. Weibliche Intellektuelle im 20. und 21. Jahrhundert“ (Mohr Siebeck Verlag, 2015).

français - kontakt - impressum