05.12.2013 um 18:30 Uhr
Abtei Neumünster, Saal J. Ensch, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

Zwischen den Sprachen denken – Heinz Wismann im Gespräch

Heinz Wismann, Philosoph und Autor von "Penser entre les langes", Preisträger des Europäischer Essay-Preis Charles Veillon, im Gespräch mit Dominique Bourel in französischer Sprache
Zwischen den Sprachen denken – Heinz Wismann im Gespräch

.

Zwischen den Sprachen denken

Heinz Wismann im Gespräch.

.

Donnerstag, 5.12.2013
18:30 Uhr.

.

Seit mehr als dreißig Jahren ist der deutsche Philologe und Philosoph Heinz Wismann ein wichtiger Teil des kulturellen und intellektuellen Lebens in Frankreich: als Professor an der Sorbonne sowie später an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS) widmet er sich der Vermittlung der antiken griechischen Philosophie (den Vorsokratikern wie Parmenides und Heraklit, aber auch Epikur, Demokrit und Platon) und der deutschen Geistesgeschichte (Kant, Cassirer, Benjamin).

Heinz Wismann ist ein Mittler zwischen Deutschland und Frankreich: Im Mittelpunkt seiner Studien steht die Analyse von Mechanismen, durch die eine geistige Bewegung entsteht, sich erneuert und sich schließlich festsetzt, um zu einer Tradition des Wissens zu werden. Die Beziehungen zwischen den Sprachen, wo sich Philosophie und Philologie verbinden, stehen dabei im Vordergrund.
Was seinen Werdegang besonders interessant macht, sind seine zahlreichen Kontakte zur kulturellen und intellektuellen Szene sowie zu Politikerkreisen in Frankreich, die er porträtiert, und in Europa (insbesondere in Bulgarien und Deutschland), wo er ebenfalls sehr bekannt ist.

Von Homer bis Nietzsche, von Platon bis Kant, von der Philologie bis zur Musik, von der Sprache bis hin zum Text – Heinz Wismann verknüpft dies alles dank seines außerordentlichen Wissens und Talents in seinem Buch „Penser entre les langues“ (Zwischen den Sprachen denken, Albin Michel, 2012) zu einem Netzwerk.
2013 wurde er dafür mit dem Europäischen Essay-Preis Charles-Veillon ausgezeichnet.

Darüber hinaus erzählt dieses Buch auch die Geschichte von Heinz Wismann: einem deutschen Kind, das den Kopf voller griechischer Mythen hat, am Ende des zweiten Weltkrieges aus Berlin flüchtet und zu einem europäischen Intellektuellen wird, dessen wissenschaftliche Karriere seit den 1960er Jahren in Paris verwurzelt ist..

.

Heinz Wismann wird sich mit Dominique Bourel, Historiker und Autor der vielbeachteten Biografie „Moses Mendelssohn. Begründer des modernen Judentums“, über sein Leben, seine Forschung und das „Denken zwischen den Sprachen“ unterhalten.

Pressestimmen :

“Un essai fascinant.” Le Nouvel Observateur

L’Express.fr : Heinz Wismann: « Les Allemands cherchent le dernier mot, or chez les Français il y a toujours un mot de plus. »

Le Temps.ch : Heinz Wismann se raconte en philosophe embusqué entre les langues

Rfi.fr : Heinz Wismann: « Penser entre les langues »

Franceculture.fr : Entre deux langues

17.09.2012 – Frankfurter Allgemeinen Zeitung

07/08.12.2013 – Luxemburger Wort

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner mit Unterstützung des Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster

.

français - kontakt - impressum