vom 06.05.2016 bis zum 09.05.2016

Hausbesuch – Gonçalo M. Tavares

Hausbesuch – Gonçalo M. Tavares

Gonçalo M. Tavares auf Hausbesuch in Luxemburg

 

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Im Rahmen des Projekts „Hausbesuch“ war der portugiesische Schriftsteller Gonçalo M. Tavares, der als Nobelpreiskandidat gehandelt wird, vom 6. bis 9. Mai in Luxemburg zu Besuch, um die Stadt zu erkunden und bei luxemburgischen Familien einzukehren. Der Schriftsteller, der normalerweise viel Wert auf seine Privatsphäre legt und sich mehrere Stunden am Tag zum Schreiben in seinen „Bunker des 19. Jahrhunderts“ zurückzieht, aß gemeinsam mit ihnen, tauschte sich mit ihnen aus und ging der Frage nach, was es bedeutet, Europäer zu sein.

Das Projekt „Hausbesuch“ wurde ins Leben gerufen, um den persönlichen Austausch zwischen europäischen Bürgern zu fördern und bringt zwischen Mai und Oktober diesen Jahres zehn bekannte SchriftstellerInnen aus den Ländern Portugal, Spanien, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Italien und Deutschland mit Privatleuten ins Gespräch. In über 15 Städten öffnen Gastgeber ihre Türen, um einen Autor zu empfangen. Was an dem Abend geschieht, ist der Fantasie des Autors überlassen.

Im September wird Guy Helminger, Schriftsteller aus Esch-sur-Alzette, seinerseits als Repräsentant Luxemburgs nach Porto und Freiburg im Breisgau reisen.

Die auf den Reisen gewonnenen und von den teilnehmenden Autoren schriftlich festgehaltenen Eindrücke werden im Frühjahr 2017 als E-Book in fünf Sprachen herausgegeben und auf der Leipziger Buchmesse 2017 vorgestellt.

 

Mehr Infos über das Projekt finden Sie hier.

 

Pressestimmen

Die portugiesische Tageszeitung Publico (Onlineausgabe) über das Projekt.

Contacto über das Projekt.

Das Luxemburger Wort über das Projekt.

Contacto im Gespräch mit Tavares (Seite 1 & Seite 2).

Hier finden Sie die deutsche Version des Interviews (erschienen in Luxemburger Wort, Die Warte, 02.06.2016).

Gonçalo M. Tavares auf Radio 100,7 über die Bedeutung, Europäer zu sein.

 

Pressestimmen zu Joseph Walsers Maschine von Gonçalo M. Tavares

„Irgendwo zwischen Kafka, Witold Gombrowicz und den Marx Brothers wagt Tavares mit seiner Tetralogie ein literarisches Fazit des 20. Jahrhunderts und dessen exorbitanter Gewalttaten.“ Der Tagesspiegel

„Ähnlich wie Kafka konzipiert Tavares Parabeln, die sich der Auflösung auf beunruhigende Weise entziehen.“ Süddeutsche Zeitung

„Großtalent – Gonçalo M. Tavares hat mit ‹Joseph Walser› einen Antihelden geschaffen, der die Leser ganz wunderbar verstört.“ Der Freitag

 

„Hausbesuch“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Belgien, Deutschland und in Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Institut Pierre Werner.

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