03.03.2016

Durs Grünbein

Grünbein

Durs Grünbein, geboren 1962 in Dresden, ist ein deutscher Lyriker und Essayist. Nach einem abgebrochenen Studium der Theaterwissenschaft, nach zahllosen Aktivitäten als freier Mitarbeiter diverser Zeitschriften und nach ausgedehnten Reisen, wurde Grünbein schlagartig bekannt mit seinem ersten Gedichtband „Grauzone morgens“. Außer Gedichtbänden veröffentlichte der Autor Aufsätze, ein Kinderbuch, ein Opernlibretto, Reisetagebücher und Übersetzungen (Aischylos, Seneca). Gast u.a. der Villa Aurora in Los Angeles und Stipendiat der Villa Massimo in Rom, ist er inzwischen Mitglied der Berliner Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, des Ordens „Pour le mérite“ für Wissenschaften und Künste in Berlin sowie Professor für Poetik an der Kunstakademie Düsseldorf. Im Wintersemester 2009/2010 hielt er die Frankfurter-Poetik-Vorlesungen zum Thema Vom Stellenwert der Worte. Grünbein erhielt viele Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis (mit 33 Jahren), den Friedrich-Nietzsche-Preis, den italienischen Pasolini-Preis und den schwedischen Tomas-Tranströmer-Preis.

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