07.06.2013 um 15:30 Uhr -18:00 Uhr
Chambre de Commerce, 7, rue Alcide de Gasperi, 2981 Luxembourg – Kirchberg

Grenzüberschreitende Arbeit in Luxemburg

Konferenz organisiert vom Institut Pierre in Zusammenarbeit mit dem Institut français im Rahmen der Fachmesse Études et Carrières Benelux
Grenzüberschreitende Arbeit in Luxemburg

 

Grenzüberschreitende Arbeit in Luxemburg: Praktiken, Formen und Perspektiven

.Konferenz
Freitag, 7. Juni 2013
15:30 Uhr -18:00 Uhr

 

Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem ständigen Wandel. Seit Anfang der 90er Jahre hat sich das wirtschaftliche, soziale, rechtliche sowie technologische Umfeld der Unternehmen so verändert, dass davon besonders die Arbeitsplätze in ihrer Form als auch inhaltlich betroffen sind. Die Arbeitsplätze von heute werden folglich nicht mehr unbedingt die gleichen wie morgen sein. Aber wohin führt uns dieser Wandel?

Auf diese und weitere Fragen gaben die Vortragenden im Rahmen der Konferenz Antworten. Dabei gingen sie besonders auf die Lage des Arbeitsmarktes in Luxemburg ein, der nicht nur sehr dynamisch, sondern auch einzigartig in Europa ist. Tatsächlich zeigen die Daten der statistischen Ämter wie Eurostat oder Statec, dass die Zahl der Arbeitsplätze in den letzten Jahren nicht gesunken ist, sondern trotz der wirtschaftlichen Krisenzeiten seit 2008 sogar zugenommen hat. Außerdem offenbart der letzte Bericht der Interregionalen Arbeitsmarktbeobachtungsstelle die Beständigkeit der regionalen Arbeitsmärkte, besonders in Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Saarland. Die Eigenheit des luxemburgischen Arbeitsmarktes liegt vor allem in seiner Attraktivität für die angrenzenden Regionen. Dies bestätigt die Wichtigkeit der Grenzarbeit und deren Entwicklung in den letzten beiden Jahrzehnten.

Die Grenzarbeit mit ihren verschiedenen Formen, Merkmalen und Perspektiven stellt einen ausgezeichneten Indikator für die aktuellen Entwicklungen der Arbeitsplätze dar, da in ihr die Arbeitsmarkttrends der Zukunft gesehen werden können. Denn es darf nicht vergessen werden, dass 44 % der Arbeitnehmer in Luxemburg nicht im Großherzogtum wohnhaft sind. Wer sind diese Erwerbstätige? Von wo kommen sie? Wie werden sie wahrgenommen und anerkannt? Was sind ihre Kompetenzen? Wie sehen die künftigen Arbeitsplätze aus?

Um diese Fragen zu beantworten, stützten sich die Vortragenden auf die Resultate ihrer eigenen Forschungsarbeiten über die Grenzgänger in der Großregion Sar-Lor-Lux. Diese sind in einem Sammelband publiziert worden.

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Teilnehmer

Rachid Belkacem, Universität Lorraine – Entwicklung und Etablierung der Grenzarbeit in Luxemburg / Was sind die Perspektiven für die Grenzarbeit und die Arbeitsplätze der Zukunft?

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Christian Wille – Universität Luxemburg – Die Wahrnehmung der Grenzgänger

 

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit dem Institut français

 

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