12.02.2012

Abtei Neumünster, Luxemburg

Finanzen und Fiktionen im Euroraum – Podiumsdiskussion

Organisiert vom Institut Pierre Werner und der Universität Luxemburg mit Unterstützung des CCRN
Finanzen und Fiktionen im Euroraum – Podiumsdiskussion

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Finanzen und Fiktionen im Euroraum

12. Februar 2012

Podiumsdiskussion

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Der Staat schnürt ‚Rettungspakete‘, spannt ‚Schutzschirme‘, verabreicht ‚Finanzspritzen‘, während die ‚Kernschmelze‘ im Bankensystem weitergeht, der ‚Absturz‘ von Staaten droht und der finanzielle ‚Kreislauf‘ ein über das andere Mal ‚zusammenbricht‘. In den Medien sind die Bilder der Krise allgegenwärtig, aber was bezeichnen sie eigentlich? Bleibt die (finanz)ökonomische ‚Realität’ den Experten vorbehalten, die dem Publikum womöglich die Wahrheit nicht zumuten wollen? Oder sind wir längst auf dem Weg in eine Symbolwirtschaft, in der Fakten und Fiktionen ununterscheidbar geworden sind?

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Es diskutierten der Wirtschaftswissenschaftler Joachim Starbatty, der ehemal. Börsenmakler und Publizist Paul Jorion, der Geschäftsführer der Luxemburger Bankenvereinigung Jean-Jacques Rommes, der Literaturwissenschaftler Jürgen Wertheimer und der Wirtschaftsjournalist Klemens Kindermann (Deutschlandfunk) unter der Leitung von Roman Luckscheiter (DAAD).

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Teaser

 

Bericht

Dass die über lange Zeit tradierte Frontstellung zwischen Ökonomik als science und humanities in Auflösung begriffen ist, nicht zuletzt aufgrund der Krisensituation der Wirtschaft, war für das Institut Pierre Werner und die Germanistik der Universität Luxemburg Anlass zur Veranstaltung einer großen wissenschaftlichen Tagung, die unter dem Titel „Ökonomie – Narration – Kontingenz“ nach der kulturellen Dimension des Marktes fragte. Auftakt der Tagung war am Sonntagabend eine öffentliche Podiumsdiskussion zu „Finanzen und Fiktionen im Euroraum“, ausgerichtet vom Institut Pierre Werner und dem Fachbereich Germanistik der Universität Luxemburg mit Unterstützung der Vertretung der europäischen Kommission in Luxemburg.

Die von Roman Luckscheiter (Bonn) umsichtig moderierte Debatte über das Verhältnis von Finanzen und Fiktionen im Euroraum machte schnell deutlich, dass es einen nicht-fiktiven Zugriff auf die gegenwärtige Finanzkrise gar nicht geben kann. Das aber bedeutet: ein Verständnis der Finanzwelt setzt Kompetenz im Umgang mit den damit verknüpften Fiktionen voraus.

 

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Pressestimmen

Wort vom 14.2.12

Journal of the European Court of Auditors vom 4.12 4.12

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Organisiert vom Institut Pierre Werner und der Fakultät für deutsche Philologie der Universität Luxemburg, mit Unterstützung der Vertretung der Europäischen Kommission in Luxemburg

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