30.01.2019 um 19:00 Uhr
Théâtre National du Luxembourg, 194, route de Longwy, Luxembourg

Facing Europe: Armin Petras und Leyla Rabih im Gespräch

Facing Europe: Armin Petras und Leyla Rabih im Gespräch

Facing Europe: Armin Petras und Leyla Rabih im Gespräch

Gespräch

Mittwoch, 30. Januar 2019
19:00 Uhr

Théâtre National du Luxembourg

In deutscher Sprache

Eintritt frei

 

FÄLLT AUS!

 

Wie beurteilen politisch engagierte Theatermacher aktuelle Tendenzen in Europa? Und wie politisch muss Theater sein? Auf Einladung des Institut Pierre Werner diskutieren darüber Armin Petras, einer der renommiertesten deutschen Theaterregisseure und Dramatiker, zusammen mit Leyla Rabih, einer französischen Regisseurin mit syrischen Wurzeln. Moderiert wird der Abend von der Dramaturgin Ruth Heynen (TNL).

 

Im Anschluss ist Petras neueste Inszenierung „EUROPE – My Heart Will Be Broken and Eaten“ zu sehen.

 

Armin Petras wurde 1964 in Meschede/Sauerland geboren und wuchs ab 1969 in Ostberlin auf. Nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin arbeitete er am Nationaltheater Mannheim, am Schauspiel Hannover, an den Münchner Kammerspielen und am Thalia Theater Hamburg. Als Oberspielleiter war er am Theater Nordhausen, sowie als Hausregisseur am Schauspiel Leipzig und als Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel engagiert. Dann ging er als Hausregisseur ans Schauspiel Frankfurt und leitete dort die Spielstätte in der Schmidtstraße. Im Jahr 2006 übernahm er für sieben erfolgreiche Spielzeiten die Intendanz des Maxim-Gorki-Theater Berlin. Von 2013 bis 2018 leitete er als Intendant das Schauspiel Stuttgart.

Daneben ist Petras auch als Autor von Bühnenstücken bekannt, die er unter seinem eigenen Namen und als Fritz Kater schreibt. Für sein Stück „zeit zu lieben zeit zu sterben‟ wurde Kater in der Inszenierung von Petras 2003 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet. Sieben Mal war Petras zu den „Stücken‟ in Mülheim eingeladen, in der Jahresumfrage der Zeitschrift „Theater Heute‟ wurde er zum Dramatiker des Jahres gewählt. Für sein Gesamtwerk erhielt Fritz Kater 2008 den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis. Petras arbeitet seit dieser Spielzeit als Hausregisseur am Theater Bremen und als freier Regisseur am Deutschen Theater Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus und nun auch am TNL.

Leyla Rabih ist eine französische Theaterregisseurin und Direktorin des Theaters Grenier Neuf in Dijon. Sie arbeitet seit 2002 abwechselnd in Deutschland und in Frankreich, wobei ihr Hauptaugenmerk der zeitgenössischen Dramatik gilt. Seit 2011 veröffentlicht sie im Verlag Theater der Zeit zusammen mit dem Übersetzer Frank Weigand jährlich die Reihe „Scène‟, die jeweils fünf zeitgenössische französische Stücke in deutscher Sprache beinhaltet. Sie inszenierte u.a. zwei Texte von Fritz Kater: „zeit zu lieben zeit zu sterben‟ 2005 am Staatstheater Cottbus und „Vineta‟ 2006 am Théâtre Dijon Bourgogne. Seit vier Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Syrien und der Übersetzungsproblematik. Ihr Hörspiel „Mein fremdes Land‟, geschrieben zusammen mit Mohammed Al Attar, war 2018 für den Deutschen Hörspielpreis der ARD nominiert.

Organisiert vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit dem Théâtre National du Luxembourg

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