23.02.2015 um 19:00 Uhr
Institut Pierre Werner (Abtei Neumünster), Saal Ensch, 28 rue Münster, Luxemburg-Grund

Éric Reinhardt – Lesung und Gespräch

Éric Reinhardt – Lesung und Gespräch

Éric Reinhardt

Lesung aus „L’amour et les fôrets“ und Gespräch

Montag, 23. Februar 2015
19:00 Uhr

Abtei Neumünster, Saal Ensch

Eintritt: 10 € | 5 €

Tickets www.neimenster.lu | +352 26 20 52 444

In französischer Sprache

Mit seinem neuen Roman „L’amour et les forêts“ liefert der französische Autor Éric Reinhardt die ergreifende Erzählung einer weiblichen Emanzipation, das sensible Porträt einer Frau, die ohne Literatur nicht leben kann und zugleich in der ehelichen Hölle eingesperrt ist; einer Frau, die sich einem Autoren hingibt, damit dieser aus ihrer Geschichte etwas ganz Besonderes macht.

Reinhardts Werk ist faszinierend. Der Autor scheut nicht davor zurück, sich selbst in Szene zu setzen und Realität und Fiktion miteinander zu vermischen. So beruht die Figur der Bénédicte Ombredanne auf einem realen Briefwechsel, die Treffen mit zwei Lektorinnen stützen sich wiederum auf wahren Begebenheiten. Andererseits hat Reinhardt diese Begegnungen mit seiner ganzen Vorstellungskraft überarbeitet und mit seiner feinfühligen Sprache bereichert.

Die halb-fiktive Geschichte in „L’amour et les forêts“ trifft allgemeingültige Aussagen und bringt Themen wie Zwänge, Hemmnisse und Verletzungen zur Sprache. Der Autor, der bekannt ist für seine unnachahmlichen Beschreibungen der französischen Gegenwartsgesellschaft, der in seinen bisherigen Büchern die Pervertierungen des Liberalismus und der Arbeitswelt aufgedeckt hat, präsentiert sich in seinem neuen Buch als aufwühlender Vermesser von Gefühlen und Seelenschmerzen.

Bei seiner Lesung am 23. Februar wird Reinhardt das Luxemburger Publikum mit dem Stil und Rhythmus seiner Prosa, aber auch mit seinem ganz eigenen subtilen Humor begeistern.

[ Leseprobe – französisch ]

Presse

„Éric Reinhardt zeichnet das Porträt einer Frau auf der Suche nach Leidenschaft. Sein Schreibstil ist niemals demonstrativ, aber einfühlsam und getrieben von etwas, das wie eine Notwendigkeit erscheint: der Literatur selbst.“ Olivia de Lamberterie, Elle

„Das beste Bildnis einer Frau in der zeitgenössischen französischen Literatur.“ Jérôme Garcin, Le Nouvel Observateur

Luxemburger Wort (18.10.2014)

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner

Mit Unterstützung von Neimënster

français - kontakt - impressum