08.01.2014 um 18:30 Uhr
Ciné Utopia, 16, avenue de la faïencerie, L-1510 Luxembourg

Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht

Vorpremiere des Films in Anwesenheit von Edgar Reitz, Regisseur
Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht

 

Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht

Filmvorführung in Anwesenheit von Edgar Reitz, Regisseur
Im Anschluss Gespräch zwischen Edgar Reitz und Guy Helminger 

Mittwoch, 8. Januar 2014
18:30 Uhr

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Das Institut Pierre Werner empfängt in Zusammenarbeit mit dem Ciné Utopia Edgar Reitz, den Regisseur der legendären Heimat-Trilogie. Im Anschluss an die Filmvorführung wird Edgar Reitz sich mit dem luxemburgischen Schriftsteller („Neubrasilien“, Eichborn, 2010) und Fernsehmoderator Guy Helminger unterhalten.

Der knapp vierstündige Film feierte am 28. August 2013 Weltpremiere auf der Biennale von Venedig außer Konkurrenz und wurde ebenfalls bei den Filmfestspielen in Rio und Toronto vorgestellt.

Der Film

Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts Hungersnöte, Armut und Willkürherrschaft die Menschen niederdrückten, sind Hunderttausende aus Europa ins ferne Südamerika ausgewandert. „Etwas besseres als den Tod findet man überall”, das war ihre bittere Erkenntnis und ihre Hoffnung. Vor dem Hintergrund dieses unvergessenen Dramas, entfaltet Edgar Reitz in seinem neuen Kinofilm DIE ANDERE HEIMAT die Chronik einer Sehnsucht: Wieder ist das fiktive Dorf „Schabbach” im Hunsrück Schauplatz und Universum zugleich. Hier erleben wir die Geschichte zweier Brüder, die in ihrem Dorf erkennen, dass nur ihre Träume sie retten können.

Mehr

Presseschau:

06.01.14_Luxemburger Wort

10.01.14_Le Quotidien_Rencotre

10.01.14_Le Quotidien

11.01.14_Zeitung vum L.Vollek

13.01.14_Tageblatt

15.01.14_Tageblatt

Der Trailer

Pressestimmen

Edgar Reitz im Interview mit dem Luxemburger Wort am 06.01.2014

„Was für ein gewaltiger, die Augen bezaubernder, zu Herzen gehender Film, was für eine große, einfache Geschichte von einem jungen Menschen, der ausziehen will, das Leben zu lernen, den die Sehnsucht in die Ferne treibt, die Liebe berührt, die Pflicht plagt, der rebelliert und resigniert und dennoch seine Würde nicht verliert, selbst wenn sein Krähwinkel an ihm hängt wie Blei.“ Thomas E. Schmidt bei Zeit Online vom 20.10.2013.

„Schabbach, Ort des deutschen Weltkinos: Mit seiner berühmten und gefeierten „Heimat“-Saga kehrte Edgar Reitz 30 Jahre lang immer wieder in das Hunsrück-Dorf zurück – und nahm vorweg, was heute in Hollywood als modern gilt. „Die andere Heimat“ ist nun die grandiose Vollendung seines Meisterwerks.“ Christian Buß bei Spiegel Online über „Die andere Heimat“ am 30.09.2013

„Die Schwarz-Weiß-Bilder im vierten Teil „Die andere Heimat“ wirken auch deshalb so wertvoll, weil sie kaum anderes zeigen als Abschiede. Einzigartig und unvergesslich.“ Philipp Stadelmaier in der Süddeutschen Zeitung über „Die andere Heimat“ am 01.10.2103

„Es ist das Gefühl einer unstillbaren Sehnsucht, eines aus heutiger Sicht überraschenden Fernwehs, das sich in die ersten Szenen von Edgar Reitz’ neuem Heimatfilm regelrecht einschreibt.“ Anke Leweke in der TAZ vom 02.10.2013

„Reitz macht Kino für alle Sinne, ein Bilderfluss der Zeit, mit langem erzählerischen Atem und zärtlichem Respekt für jede der zahlreichen Figuren, deren Biografien in die Dorfgemeinschaft eingebettet sind – und in die Hunsrücker Landschaft.“ Christiane Peitz im Tagesspiegel am 30.08.2013

„Reitz hat ein magisches Kinokunstwerk geschaffen. Die Kamera Gernot Rolls wirkt wie ein Zauberstab und lässt dem authentischen Gerödel alle nur denkbaren Stimmungen und Schwingungen des Romantischen und Fantastischen entströmen.“ Eckhardt Fuhr in Die Welt am 28.08.2013

„Das Heimweh, dass dieser beglückende Film weckt, ist auch die Sehnsucht nach opulenter filmischer Erzählkunst.“ Daniel Kothenschulte in Frankfurter Rundschau online am 31.08.2013

Interview mit Edgar Reitz www.goethe.de

Organisiert vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit dem Ciné Utopia

und der Université Populaire Sarreguemines Confluences, den cinémas Forum, der Stadt Sarreguemines sowie der VHS und dem Filmhaus Saarbrücken

 

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