18.10.2016 um 19.00
Saal J. Ensch, Abtei Neumünster, 28, rue Münster, Luxemburg-Grund

Didier Reynders – Die EU: Welches Projekt für morgen?

Didier Reynders – Die EU: Welches Projekt für morgen?

Die EU: Welches Projekt für morgen?

Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise, Sicherheitskrise, Wertekrise: Welche Antworten kann die EU den Bürgern anbieten?

Dienstag, 18. Oktober 2016

19.00 Uhr

Abtei Neumünster

In französischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Anmeldungen unter info@ipw.lu

Anlässlich der Sitzung des Rates „Allgemeine Angelegenheiten“ der europäischen Außenminister in Luxemburg am 18. Oktober wird Didier Reynders, Vize-Premierminister und Außenminister Belgiens im Institut Pierre Werner zu Gast sein und eine Rede zu folgendem Thema halten:

Die EU: Welches Projekt für morgen?
Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise, Sicherheitskrise, Wertekrise: Welche Antworten kann die EU den Bürgern anbieten?

Didier Reynders, 1958 in Lüttich geboren, ist ein belgischer Politiker. Nach seinem Jurastudium an der Universität Lüttich, tritt er, gefördert von Jean Gol, in die Politik ein. Als Generaldirektor der Abteilung für Gemeindebehörden im Landesministerium der Region Wallonien von 1985 bis 1988, wird er 1986 Direktor der nationalen belgischen Eisenbahngesellschaft, ehe er von 1991 bis 1993 Präsident der Nationalen Gesellschaft für Flugverkehr (Société nationale des voies aériennes – Belgocontrol) wird. Gleichzeitig führt er seine politische Karriere fort, indem er im Gemeinderat der Stadt Lüttich arbeitet. 1992 wird er in die Abgeordnetenkammer gewählt und 1995 zum Vorsitzenden der PRL FDF (Parti réformateur libéral).

Nach den Landeswahlen 1999 wird er Mitglied der Regierung als Finanzminister, eine Position, die er bis 2011, unter sechs verschiedenen Premierministern (Regierung Verhofstadt I bis Regierung Leterme II) innehält. Er gehört damit zu den markantesten politischen Persönlichkeiten Belgiens. Nach dem Rücktritt der Regierung beauftragt ihn König Albert II. mit Sondierungsgesprächen für eine mögliche neue Regierung. Am 15. Juli 2007 erklärt er seinen Rücktritt.

Nach langen Verhandlungen wird am 21. Dezember 2007 eine vorläufige neue Regierung unter der Führung des vorherigen Premierministers Guy Verhofstadt gebildet. Reynders bleibt Vize-Premier, Minister für Finanzen, für institutionelle (zusammen mit Yves Leterme) und sozioökonomische Reformen. Sein Amt wird in den folgenden Regierungen, Leterme und van Rompuy, bestätigt. Während der Regierungskrise 2011, sieht er sich wiederum mit der Aufgabe einer Regierungsbildung betraut. Charles Michel übernimmt seinen Platz als Vorsitzender der Partei MR (Mouvement réformateur). Am 6. Dezember 2011 wird Reynders Minister für auswärtige Angelegenheiten, Außenhandel und Europäische Angelegenheiten in der Regierung Di Rupo sowie in der aktuellen Regierung unter Premierminister Charles Michel.

Presse

Das Luxemburger Wort im Interview mit Didier Reynders

Ein Beitrag vom Le Jeudi über den Abend

Die Rede von Didier Reynders im Institut Pierre Werner zum Nachhören:

Organisiert vom Institut Pierre Werner

in Zusammenarbeit mit der Botschaft Belgiens in Luxemburg

mit Unterstützung von Neimënster

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