27.10.2016 um 19h00
Rotondes, Place des Rotondes, Luxemburg

Christian Kracht – Lesung aus „Die Toten“

Christian Kracht – Lesung aus „Die Toten“

Christian Kracht liest aus „Die Toten“

Donnerstag, 27. Oktober 2016

19.00 Uhr

Rotondes

in deutscher Sprache

10€ / 5€

Tickets: rotondes.lu

Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos

»Ein Roman, der für die Literatur das bedeutet, was der Tonfilm für den Film bedeutete – eine Revolution! Ein tolles Buch.« ARD Druckfrisch

Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte.

Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzierung eines Film zu überreden, genauer gesagt: eines Gruselfilms, genauer gesagt: in Japan. Das überschneidet sich mit ebensolchen Plänen im dortigen Kaiserreich, mit denen man dem entstehenden Hollywood-Imperium Paroli bieten will …

Ein Roman in betörend-magischer Sprache, der das Geheimnis des Films als Kunstwerk der Moderne feiert, seine großen Meister von Murnau bis Lang, die Sehnsucht großer Künstler nach Transzendenz und Erlösung und die Erinnerung als Quelle unseres Ichs. Ein Roman über die Geister, die ständig unter uns sind, ob wir es wollen oder nicht.

Der in den USA lebende Autor Christian Kracht ist eine Ausnahmeerscheinung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In den Rotondes liest er aus seinem im September erscheinenden vielversprechenden Roman „Die Toten“.

Die Moderation leitet der Literaturspezialist Johannes Birgfeld.

 

Video: Christian Kracht im Gespräch mit Denis Scheck (Das Erste)

Am 18. November wird Christian Kracht der Hermann-Hesse-Literaturpreis verliehen

Am 13. November wird Christian Kracht mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet

Presse in Luxemburg

Beitrag vom Radio 100,7

Das Journal berichtet vom Abend

Stimmen zum Buch

» Die Toten ist eine großartige Mephisto-Faust-Fabel, ein brillantes literarisches Unterfangen, das wir wohl von jetzt an als krachtianisch bezeichnen dürfen.«  Karl Ove Knausgard

»Wie Kracht [in »Die Toten«] Historie und Fiktion vermengt, ist absolut meisterhaft. […] Mit seiner präraffaelitischen Sehnsucht ist Christian Kracht die individuellste Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur.« DIE ZEIT

»In “Die Toten” geht es um die Rückeroberung eines ironischen Pathos, einer Großartigkeit im Sinne einer ausladenden Geste, eines Panoramas der Stimmungen und Gefühle, wie es ein Großteil der deutschen Gegenwartsliteratur seit Jahrzehnten verschmäht.« Die Welt

„Kracht ruft diese Ästhetik [des Grauens] in seinem Roman nicht nur thematisch auf, durch die Bezüge auf Horrorfilme und japanische Rituale, sondern er gibt ihr auch eine Stimme, nämlich die seines Erzählers.“ FAZ

»Es geht, aller Ironie zum Trotz, immer um Leben und Tod in diesem Text […], spannend und schrecklich zugleich.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Christian Kracht wagt das Äusserste: Wie soll man vom Grauen erzählen? Kracht gelingt auf diesem Grenzgang ein eminent politisches Buch.» Neue Zürcher Zeitung

»Ein Werk, das sich messen lassen kann mit den Romanen des großen, ebenfalls oft missverstandenen Humanisten Michel Houellebecq» Deutschlandfunk

»Zum Schluss wollte ich, dass es niemals endet. Es glänzte so sehr. Golden und nostalgisch. Und war dabei noch komisch!» Spike Art Magazine

»Großes Kino zwischen Buchdeckeln. […] Der Roman ist ein erzählerisches Experiment. Die Struktur hat Kracht dem japanischen No-Theater entliehen. Allein dieser Aufbau ist die Lektüre wert und unterschiedet Krachts Roman ohne Frage von allen diesjährigen Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt.«  Deutschlandradio Kultur

»Christian Kracht zelebriert die hohe Kunst der Uneindeutigkeit.» Süddeutsche Zeitung

»Kracht gelingt … ein eminent politisches Buch» NZZ

 

Organisiert vom Institut Pierre Werner

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Rotondes, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, und der Schweizerischen Botschaft in Luxemburg

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